Kreisjugendfeuerwehr stellt Gewaltschutzkonzept vor

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Andreas Roth (stv. Kreisjugendwart), Manuel Suhr (Stadtbrandmeister Oberndorf), Renate Weiler (FhF-Auswege e.V.), Tanja Kaluza-Rall (Polizeipräsidium Konstanz), Maren Hagel (Polizeipräsidium Konstanz), Sarah Link (FhF-Auswege e.V.), Philipp Glunz (Kreisbrandmeister) und Sina Ulmschneider (Feuerwehr Rottweil) stellen das Gewaltschutzkonzept vor. Foto: Patrick Kohl / Kreisjugendfeuerwehr im Kreisfeuerwehrverband Rottweil

Dass das Thema Gewaltschutz für alle Beteiligten ein wichtiges Thema ist, zeigte sich bei der Informationsveranstaltung zum Thema Gewaltschutz der Kreisjugendfeuerwehr Rottweil im Feuerwehrgerätehaus in Oberndorf.

Kreis Rottweil – Die Teilnehmer – geladen waren in dieser ersten Veranstaltung die Kommandanten sowie die Kinder- und Jugendgruppenleiter der einzelnen Feuerwehren – sind zahlreich erschienen, alle verfügbaren Sitzplätze waren belegt.
Der stellvertretende Kreisjugendwart Andreas Roth und Sina Ulmschneider der Feuerwehr Rottweil – federführend bei der Erarbeitung des Konzeptes – eröffnete die Veranstaltung und gingen im Anschluss in die Vorstellungsrunde und eine Kurzvorstellung des Projektes über.

Um die Kinder- und Jugendlichen bestmöglich zu schützen, wurde in einer Arbeitsgruppe ein grundlegender Leitfaden erarbeitet, mit dem Verdachtsfälle im Bereich der Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen durch die Kinder- und Jugendgruppenbetreuer aber auch die Kommandanten der Feuerwehren zielgerichtet aber diskret bearbeitet werden können.

Die Vertreter der Kreisjugendfeuerwehr Andreas Roth und Sina Ulmschneider stellten zusammen mit Tanja Kaluza-Rall und Maren Hagel des Polizeipräsidiums Konstanz und mit Renate Weiler und Sarah Link von Freuen helfen Frauen – Auswege e.V. zunächst anhand dreier Fallbeispiele mögliche Verdachtsfälle samt möglichen Handlungsempfehlungen vor. Anschließend wurde mit einem Flyer auf die Handlungsempfehlung der Kreisjugendfeuerwehr eingegangen.

In zahlreichen Rückfragen der Teilnehmer wurden offene Fragen diskutiert und Lösungswege aufgezeigt. Aber auch die Notwendigkeit, dieses Thema weiter im Kreise der Betreuer sowie im Kreis der Kinder und Jugendlichen über die Jugendsprecher zu multiplizieren stellte sich deutlich heraus. Manuel Suhr dankte in seiner Funktion als Ausrichter in den Räumen der Feuerwehr Oberndorf allen Beteiligten sowohl für die Organisation als auch für die Teilnahme und Durchführung der ersten Informationsveranstaltung.

Hinweis: Haben Sie Gewalt gegenüber anderen wahrgenommen oder selbst erfahren? Der Verein Frauen helfen Frauen – Auswege steht unter https://www.fhf-auswege.de/ mit Hilfe und weiteren Informationen zu Verfügung.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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