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Kurzfilm-Voting: Publikumsfilmpreis macht Station in Sulz

Fünf nominierte Kurzfilme laufen in der Stadthalle im Backsteinbau, das Publikum vergibt die Stimmen für den Landespreis.

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In „Anaïs“ von Jeanine Lang zieht sich eine junge Frau an den Ort ihrer Kindheit zurück, um ihrer Schwester von einer Essstörung zu erzählen. Foto: pm

Sulz am Neckar – Am Freitag, 30. Oktober, zeigt der Baden-Württembergische Publikumsfilmpreis fünf nominierte Kurzfilme in der Stadthalle im Backsteinbau in Sulz am Neckar. Die Zuschauerinnen und Zuschauer stimmen selbst über ihren Favoriten ab, die Vorführung beginnt um 19 Uhr. Veranstalter sind das Filmbüro Baden-Württemberg und das Kinomobil Baden-Württemberg, unterstützt von Lotto Baden-Württemberg.

Sulz am Neckar ist eine von zehn Stationen, an denen die Filmschau Baden-Württemberg unter dem Motto „Ganz Baden-Württemberg stimmt ab“ im Oktober und November Station macht. In der Stadthalle im Backsteinbau, Bahnhofstraße 40, werden fünf nominierte Kurzfilme aus Baden-Württemberg gezeigt. Einlass ist laut Veranstalter gegen 18.30 Uhr, Eintrittskarten gibt es vor Ort. Weitere Informationen bietet die Internetseite der Filmschau Baden-Württemberg.

Nicht eine Fachjury entscheidet über den Sieger, sondern das Publikum selbst. Die Stimmen aus allen zehn Spielorten der Tour fließen gemeinsam in die Wertung ein. Der Publikumspreis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird am 6. Dezember bei der Abschlussveranstaltung der 32. Filmschau Baden-Württemberg in der Staatsgalerie Stuttgart verliehen.

Zur Auswahl stehen in Sulz fünf Filme mit unterschiedlichen Themen. „Eden“ von Alexandra Konst erzählt von einer jungen Ordensschwester, die kurz vor ihrem endgültigen Gelübde von ihrer Jugendliebe kontaktiert wird und deren Glauben dadurch infrage gestellt wird. In „Anaïs“ von Jeanine Lang zieht sich eine junge Frau an den Ort ihrer Kindheit zurück, um ihrer Schwester von einer Essstörung zu erzählen.

„Alte weiße Tischtennisbälle“ von Kira Held handelt von einem schüchternen Tischtennisspieler, der nach einem übergriffigen Vorfall einer Mitspielerin beistehen will und sich dabei mit Fragen nach Verantwortung und Gerechtigkeit auseinandersetzt. Der Schwarz-Weiß-Film „Thea“ von Adrian Zacke greift Motive der griechischen Mythologie auf und thematisiert Hingabe, Gewalt und Widerstand gegen blinden Glauben. „The Nymph“ von Vanessa Stachel erzählt eine fantastische Liebesgeschichte über einen Wassernymph, einen Ritter und den Preis magischer Kräfte.

Veranstaltet wird der Publikumsfilmpreis vom Filmbüro Baden-Württemberg e. V. gemeinsam mit dem Kinomobil Baden-Württemberg e. V., unterstützt von Lotto Baden-Württemberg. In Sulz wirken nach Angaben der Stadt das Kinder- und Jugendbüro, die Stadt Sulz und Halle 16 an der Veranstaltung mit. Die Kinotour soll es auch abseits größerer Städte ermöglichen, aktuelle Filmproduktionen aus Baden-Württemberg auf der großen Leinwand zu sehen.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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