Wenig zu diskutieren gab es bei drei Tagesordnungspunkten im Schramberger Gemeinderat. Alle drei waren im Ausschuss für Umwelt und Technik vorberaten und einmütig empfohlen worden. Die Querungshilfe bei der H.A.U. wird kommen, der Bebauungsplan Haldenhof ist einen Schritt weiter. Lediglich beim Ausbau der Mariazeller Straße hatten einige Rätinnen und Räte Fragen.
Schramberg. So fragte Tanja Witkowski, Sprecherin von SPD-Buntspecht, welche Themen bei einer Bürgerinformation in Sulgen aufgekommen seien. Oberbürgermeisterin Eisenlohr berichtete, etwa 70 Personen seien bei der Veranstaltung im Pfarrhof anwesend gewesen.
Bei den Fragen sei es um den Bauablauf, die Erreichbarkeit der Häuser und den Zeitplan gegangen. Das Projekt werde in drei Abschnitten umgesetzt, das bedeute für die Anwohner jeweils mehrere Monate Probleme. Die Linienbusse würden weiter durch die Mariazeller Straße fahren können, Autos und LKWs aber umgeleitet.
Beschenhof: Ausweichverkehr befürchtet
Bewohner im Gebiet Beschenhof befürchteten „massiven Ausweichverkehr“, berichtete Eisenlohr weiter. Das dort geltende Tempo 30 werde nicht eingehalten.
Abteilungsleiter Konrad Ginter ergänzte, die Stadtverwaltung habe im Nachgang noch einige Infos für die Anwohner zum Thema Zufahrt und Baustellenbetrieb. Mit einer erstmals eingeführten WhatsApp-Gruppe könne die Verwaltung die Betroffenen schnell informieren. Eisenlohr erinnerte auch an den Baustellenbeirat, der wöchentlich zusammenkomme.
Hannes Steim (CDU) erkundigte sich, ob an dem Strässle vom Beschenhof zur Bundesstraße auch an der dortigen Zufahrt ein Tempo 30 Schild stehe. Eisenlohr sagte zu, sie wolle das mit dem Fachbereich Recht und Sicherheit klären, ob temporär während der Bauzeit Tempo 30 angeordnet werden kann. Bei einer Gegenstimme von Frank Kuhner (Aktive Bürger) beschloss der Rat die Sanierung der Mariazeller Straße wie vorgeschlagen anzugehen.
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