Nachdem die Realschule Rottweil erst kürzlich von der Bundesumweltministerin die Auszeichnung „Verbraucherschule“ entgegennehmen durfte, stand der Projekttag am Schuljahresende passenderweise ganz im Zeichen des Themas „ Sauberes Wasser- Saubere Umwelt“.
Rottweil. Die einzelnen Klassenstufen beschäftigten sich jeweils mit einem Schwerpunkt, was von der Mediengruppe der Klassenstufe 9 zu einer Präsentation, die im Schulgebäude und auf der homepage der Realschule bewundert werden kann, zusammengefügt wurde.
Die Fünftklässler kümmerten sich zunächst um die Sauberkeit auf dem Schulcampus. Außerdem konnten sie in naturwissenschaftlichen Versuchen ihre Kenntnisse zum Thema Wasser vertiefen. Die Sechstklässler und die Siebtklässler waren in Exkursionen rund ums Wasser in Rottweil unterwegs: Bei der Lumpenmühle in der Altstadt gab es für eine Gruppe eine Führung, andere Schüler besuchten das Salinenmuseum im Bohrhaus und lernte in einem workshop die Salzgewinnung in Rottweil näher kennen.
Eine weitere Gruppe unternahm eine Exkursion in den Wald, wo sie unter fachkundiger Leitung Versuche zur Wasserversickerung machen konnte. Und schließlich war die Ziel einer weiteren Gruppe der Linsenbergweiher, wo anschaulich die Thematik „Lebensraum Wasser„ vermittelt und erste Angelsversuche unternommen wurden. Eine 7. Klasse gestalte die Wand im Schulhaus beim Wasserspender völlig neu.
Für die Achtklässler stand der Besuch der städtischen Kläranlage auf dem Programm. Eine andere Gruppe beschäftigte sich anhand von Ausstellungsmaterialien mit dem Thema Wasserverbrauch und virtuellem Wasser. Die Wassermelone stand im Zentrum einer weiteren Gruppe von Achtklässlern.
Die Neuntklässler engagierten sich zum einen in einer großen Stadtputzte im Stadtgraben und beim Nägelesgraben, zum andern war ihre wichtige Aufgabe, den Schulgarten zu pflegen. Der Bauhof lieferte Rindenmulch, Hackschnitzel und Humus und so konnten die Schüler die Blumenbeete von Unkraut befreien und die Wege wieder begehbar machen. Die Palettenmöbel und das Insektenhotel erstrahlen nun ebenso wieder in neuem Glanz. Von der Kräuterspirale wurden die Kräuter geerntet und zu Kräutersalz verarbeitet. Zum Abschluss gab es für alle helfenden Hände ein leckere Gemüsesuppe und Stockbrot am neu gestalteten Sitzplatz aus Baumstämmen.
Mit dem Zertifikat „Verbraucherschule“ geht ein längerfristiges Engagement für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und bewusstes Konsumverhalten einher. Dies wird im Unterrichtsalltag aber auch in weiteren Projekttagen verstärkt einen Platz finden.
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