Im Gemeinderat hat sich kürzlich Ralf Rückert (Freie/Neue Liste) über die Platzierung der Trafostation auf dem Schlossparkplatz beklagt. Dadurch entfielen drei Parkplätze. Rückert fragte, weshalb man die Trafostation nicht hinten ins Eck platziert hat. Wo die Ladestation jetzt sei, müssten die Fahrer eine weite Strecke fahren. Stadtwerkeleiter Peter Kälble erklärt warum.
Schramberg. Tiefbauabteilungsleiter Konrad Ginter verwies in der Sitzung an die Stadtwerke als Bauherrin.
Die NRWZ hat den Geschäftsführer der Stadtwerke Peter Kälble um Auskunft gebeten. Er erläutert, die Stadtwerke hätten eine neue Trafostation stellen müssen, da die Leistung für die Schnellladesäule im vorhandenen Netz nicht ausreichend war.
Auch eine Kostenfrage
Bei der Standortwahl sei es auch um die Kosten gegangen, wie Kälble erläutert: “Neben den Kosten für die eigentliche Ladesäule spielen die Kosten für den Anschluss und die Leitungsverlegungen eine maßgebliche Rolle.“
Man habe die Lage der Trafostation und der ersten Ladesäule so gewählt, dass die Kosten im Rahmen bleiben. Zudem habe man vorausschauend so geplant, dass bereits optional eine zweite Schnelladesäule vorgesehen sei.

Parkplätze breiter
Bei den Parkplätzen gibt Kälble zu bedenken, dass man die Parkplatzbreite auf 2,60 Meter verbreitert habe. Das habe in Summe dazu geführt hat, dass drei Parkplätze „weggefallen“ seien.
„Wir gehen davon aus, dass der zentrumsnahe Standort gut angenommen wird“, schreibt Kälble und fragt, „wenn nicht dort, wo dann?“
Schließlich versichert der Stadtwerkeleiter, selbstverständlich habe man die gesamte Maßnahme im Vorfeld mit dem Grundstückseigentümer Stadt und dem zuständigen Fachbereich 4 abgestimmt.
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