Seit einer Woche hat die Bauherrenschaft die Baugenehmigung für drei Mehrfamilienhäuserauf einer großen Wiese im Bereich Schönblick (wir haben berichtet).
Allerdings hat die Baurechtsbehörde den Anliegern, die Einspruch eingereicht hatten mitgeteilt, dass der Bauherr zwei Änderungen an seinen ursprünglichen Plänen umsetzen muss. Statt der geplanten Flachdächer erhalten die drei Gebäude nun Satteldächer. Außerdem sollen drei Garagen im hinteren Bereich entfallen und stattdessen drei Stellplätze entstehen.

Eine Bestätigung für diese Änderung war von der Stadtverwaltung nicht zu erhalten. Auf nachfrage der NRWZ antwortet Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr: „Konkrete Inhalte der Baugenehmigung dürfen wir aus Datenschutzgründen nicht weitergeben.“ Sie bestätigt aber, dass die Nachbarn, die Einwendungen erhoben hätten, die Information jeweils erhalten hätten.
Architekt Roland Hess bestätigt, die geforderten Änderungen in der Baugenehmigung. Man werde das Bauvorhaben so umsetzen, wie es genehmigt wurde.
Anwalt der Bürgerinitiative spät informiert
Strittig war, wann der Anwalt der Bürgerinitiative die Information zur Baugenehmigung erhalten hatte. Während die Stadt erklärt hat, der Anwalt sei „vorab digital informiert worden“, hat die Bürgerinitiative das bestritten.
Auf den Widerspruch angesprochen präzisiert Eisenlohr nun: „Der Anwalt der BI wurde vorab zum ‚Ausfahren‘ der Briefe an die Nachbarn um 9:40 Uhr per E-Mail informiert.“
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