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Schraivogel: Neustart am 1. Februar

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"Schraivogel" bald wieder zu. Foto: him

Schramberg. Nach gut einem Jahr brennt im Gastraum der Braustube Schraivogel in der Hauptstraße wieder Licht. Noch sitzen keine Gäste dort. Handwerker werkeln im Gastraum und in der Küche. Hausbesitzer Martin Kopp mittendrin. Am 1. Februar werden die neuen Pächter das Schramberger Traditionslokal wieder eröffnen.

„Wenn nichts dazwischen kommt“, schränkt Kopp im Gespräch mit der NRWZ ein. Denn noch seien nicht alle erforderlichen Dinge wie beispielsweise die Kasse geliefert. Seit der vorherige Pächter Bernard Chauvet an Weihnachten 2021 den Schraivogel verlassen hatte und wieder als Koch tätig wurde, hat Kopp die Küche und den Gastraum gründlich saniert. „Ich mache das ja nur nebenberuflich“, merkt der Bauunternehmer an. Die Holzböden im Gastraum und im Nebenzimmer hat Kopp komplett abgeschliffen und behandelt.

Dank des abgeschliffenen Holzbodens wirkt das Nebenzimmer wesentlich heller. Foto: him

Nachfolgersuche erfolgreich

Im Herbst habe er dann begonnen, sich um einen neuen Pächter zu bemühen. Den Kontakt zu den Chauvet-Nachfolgern habe die Brauerei Ketterer aus Hornberg vermittelt. Namen möchte er noch nicht nennen, obwohl der Vertrag unterzeichnet sei. „Sie kommen aus dem Raum Konstanz“, erzählt Martin Kopp nur. Sie arbeite seit 18 Jahren in der Gastronomie und sei eine erfahrene Köchin.

Mit dem Start am 1. Februar beginnen die neuen Pächter rechtzeitig vor der Fasnet. Eine große Chance? Kopp hofft, dass seine neuen Pächter genügend Servicekräfte finden werden. Was die Fasnet bedeutet, dürften sie wissen, wenn sie aus dem Raum Konstanz kommen.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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