Nach den Haushaltsreden hat Kämmerer Klemens Walter dem Gemeinderat nochmals die wichtigsten Haushaltsdaten und die Entwicklungen der letzten Jahre vorgestellt. Für das Jahr 2025 erwartet er ein Loch von 8,66 Millionen Euro im Ergebnishaushalt.
Schramberg. Bei Einnahmen aus Steuern, Zuschüssen, Gebühren und Abgaben von65,9 Millionen Euro und Ausgaben für Transferleistungen, Personal, Sach- und Dienstleistungen von zusammen 74,6 Millionen klaffe diese Lücke.
Die Einnahmen hatten 2023 ein Hoch erlebt, weil damals die Gewerbesteuer auf Rekordhöhe gestiegen war. Nun stürzen die Einnahmen ab. Zugleich sinken die Schlüsselzuweisungen für die Stadt.
Hinzu komme, dass dank mehr Personal in der Bau-Verwaltung auch mehr Projekte tatsächlich umgesetzt werden können. In der Vergangenheit hatte die Stadt zwar viel geplant, umgesetzt wurden aber nur Projekte für etwa acht Millionen Euro. Diese Zahlen sind nun deutlich gestiegen.

Die Liquidität, die zu Beginn des Jahresbei etwa 18 Million Euro liege, werde im Lauf des Jahres stark sinken, fürchtet der Kämmerer. „Danach können wir Investitionen nur über Schulden finanzieren.“

Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr kündigte an, die Verwaltung werde den Haushalt dem Regierungspräsidium zur Genehmigung vorlegen. Sie hoffe auf eine Entscheidung bis Anfang April. „Bis dahin haben wir eine vorläufige Bewirtschaftung“, erläuterte Eisenlohr, „und arbeiten mit angezogener Handbremse.“
Der Rat stimmte – bei einer Enthaltung der AfD-Vertreterin – dem Haushalt zu.
Info: Die wichtigsten Zahlen zum Haushalt hat die Kämmerei wieder in einem Faltblatt zusammengefasst, das im Rathaus und den Bürgerbüros ausliegt.
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