SCHRAMBERG – Bei der Gemeinderatswahl gab es ein überraschend schlechtes Ergebnis für die großen Parteien CDU und SPD.
Nach dem vorläufigen Endergebnis kommt die CDU auf 31,8 Prozent (2014 waren es 40,4 Prozent), die Freie Liste verliert etwas und kommt auf 20,8 Prozent (22,5 Prozent). Die SPD erreicht nur noch 15,7 Prozent (20,5 Prozent), die ÖDP legt auf 10,2 Prozent leicht zu (8,7 Prozent), die Liste Buntspecht und Grüne steigert sich auf 11,2 Prozent (7,8 Prozent) und die neue Liste Aktive Bürger Schramberg kommt auf Anhieb auf 10,3 Prozent.
Die CDU verliert demnach vier Sitze und kommt im neuen Gemeinderat nur noch auf acht Mandate. Die SPD schrumpft um zwei Sitze auf nur noch vier. Gewinner der Wahl sind Buntsprecht/Die Grünen, die ÖDP und die Aktiven Bürger Schramberg (ABS) die jeweils drei Sitze im Schramberger Gemeinderat erreichen werden. Die Freie Liste kommt unverändert auf sechs Sitze.
Zwischenstand im Rathaus. An der Sitzverteilung änderte sich nichts mehr. Foto: himBuntspecht/Die Grünen und ÖDP würden demnach einen Sitz hinzugewinnen, die ABS käme auf Anhieb auf Fraktionsstärke. Im künftigen Gemeinderat wären sechs Fraktionen möglich.
Nach Ende der Auszählung kommen folgende Personen in den Stadtrat (nach Listenplatz):
CDU: Clemens Maurer, Thomas Brantner, Ulrich Bauknecht, Thomas Brugger, Dominik Dieterle, Dr. Jürgen Winter, Patrick Fleig und Jürgen Kaupp.
Freie Liste: Achim Bendigkeit, Udo Neudeck, Emil Rode, Ralf Rückert, Oskar Rapp und Jürgen Moosmann.
SPD: Tanja Witkowski, Gertrud Nöhre, Edgar Reutter und Dr. Josef Günter.
ÖDP: Bernd Richter, Volker Liebermann und Thomas Koch.
Buntspecht & Grüne: Lara Kiolbasa, Martin Himmelheber und Reinhard Günter.
Aktive Bürger Schramberg: Johannes Grimm, Frank Kuner und Jürgen Reuter.
Die schon bislang schlechte Frauenquote im Schramberger Gemeinderat wird noch weiter sinken und künftig werden nur noch drei Frauen im Rat vertreten sein: bei der SPD zwei und Buntspecht&Grüne eine.
Die Wahlbeteiligung lag bei 52,4 Prozent, mehr als neun Prozent höher als 2014. damals gingen nur 43 Prozent zur Wahl.
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