Schramberg-Tennenbronn (him) – Wenn das sanierte Tennenbronner Freibad Anfang Juli an den Start geht, wird das Wasser von einem konventionellen Gaskessel erwärmt. Im früheren Bad nutzten die Stadtwerke ein mobiles Blockheizkraftwerk (BHKW), das in der Wintersaison in einem Tennenbronner Betrieb für Wärme und Strom gesorgt hat.
Das scheint nun nicht mehr möglich. Das bisherige BHKW steht wohl nicht mehr zur Verfügung. Stadtwerkeleiter Peter Kälble erklärt auf Nachfrage der NRWZ: „Die Option auf die (gemeinsame) Nutzung eines mobilen BHKWs besteht nach wie vor.“ Und zwar dann, wenn die Stadtwerke eine interessierte Firma finden, die das mobile BHKW außerhalb der Freibadsaison nutzen will.
Anderer Partner gesucht
Das Heizsystem des Freibads ist für den Einsatz eines solchen mobilen BHKWs vorbereitet. Die Stadtwerke allein würden ein solches BKHW wegen der geringen Laufzeiten nicht wirtschaftlich betreiben können, so Kälble. Er kündigt an, dass sich die Stadtwerke „ein alternatives Konzept überlegen“ werden, wenn sich in absehbarer Zeit kein BHKW-Interessent fände.
Sorge um die Wassertemperatur müssten sich die Badegäste aber nicht machen: „Wir haben – wie in der Vergangenheit bereits auch schon – einen Gaskessel zur Wärmeerzeugung, der die volle Last abdecken kann.“ Dieser Kessel war als Sicherheit vorgesehen, falls das BHKW ausfällt.
Im Außenbereich hakts
Im Ausschuss für Umwelt und Technik berichtete Kälble am Donnerstag vom Stand der Arbeiten. Er erläuterte, weshalb sich die Eröffnung auf Anfang Juli verschiebt: Die Bauarbeiten im Außenbereich seien wegen Lieferschwierigkeiten in Verzug geraten. „Der Außenbereich ist das Nadelöhr.“
Diese Woche werde ein Hersteller die letzten Betonteile anliefern. Auch sei der Rundweg noch nicht fertig. Das Bad werde noch nicht komplett sein, wenn am 8. Juli die ersten Gäste kommen. Mit Rollrasen werde man aber dafür sorgen, dass der innere Bereich nutzbar ist, versicherte Kälble.
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