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Stadtrat Uli Bauknecht hört auf, Barbara Kunst kommt +++ aktualisiert

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CDU-Stadtrat Ulrich Bauknecht  hat am Montagabend mitgeteilt, dass er am 2. Juli aus dem Gremium ausscheiden wird. Seine Nachrückerin ist Barbara Kunst, Steuerberaterin und Vorsitzende des Schramberger Frauenbeirats.

In einer kurzen Mitteilung schreibt Bauknecht, dass er altershalber in seinem 66. Lebensjahr sein Gemeinderatsmandat in der Sitzung am 2. Juli niederlegen werde. Er sei 1989 vor 31 Jahren erstmals in den Gemeinderat gewählt worden.

Er freue sich, „dass ich bei bester Gesundheit meinen Platz einer weiteren Gemeinderätin nämlich Barbara Kunst frei machen darf“. Bauknecht ist einer der dienstältesten Gemeinderäte in Schramberg.

Vor einem Jahr hatte ihn der damalige Oberbürgermeister Thomas Herzog für 25 Jahre Mitgliedschaft im Rat geehrt. Bauknecht hatte eine Wahlperiode ausgesetzt. Sein Name verbindet sich unter anderem mit der Planung für die Sanierung und Modernisierung des Schramberger Schwimmbads in Tennenbronn und dem Umbau des Baus 64 in die Szene 64, den er mit großem persönlichem Engagement vorantrieb.

Zu Zeiten, als es um die Schließung des Krankenhauses ging, initiierte Bauknecht mit anderen die Aktion „Pro Region Schramberg“ und mehrere große Demonstrationen gegen die Schließungspläne.

Auch für das Radfahren hat sich Bauknecht stark eingesetzt und mit eigenen Zusatzwegweisern das Radeln in und um Schramberg attraktiver gemacht.

Bauknecht mit Aufkleber. Archiv-Foto: him

Sein Fachwissen wird insbesondere im Ausschuss für Umwelt und Technik fehlen, dem er bis vor einem Jahr angehörte.

Ab 2.Juli Stadträtin: Barbara Kunst rückt für Uli Bauknecht nach. Archiv-Foto: him

Barbara Kunst hat unterdessen angekündigt, dass sie das Mandat annehmen werde. Zugleich hat sie dem Frauenbeirat mitgeteilt, dass sie ihr Amt als Vorsitzende aufgeben werde: „Voraussichtlich im September werden wir dann eine neue Vorsitzende suchen“, schreibt sie der NRWZ. Mit Kunst erhöht sich die (mickrige) Frauenquote im Rat von drei auf vier.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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