Unregelmäßigkeit bei Kirchengeld: Deißlingen trennt sich „im Guten“ vom Pfarrer

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Einigen konnten sich die katholische Kirchengemeinde St. Laurentius in Deißlingen und der ehemalige Pfarrer Edwin Stier, nachdem eine Prüfung der Pfarrkonten laut Kirchengemeinderat Unregelmäßigkeiten bei der Verwaltung kirchlicher Gelder ergeben hatte. Es soll um 100.000 Euro gehen. Pfarrer Stier arbeitet inzwischen in Kreuzlingen.

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Laut Kirchengemeinderat ist der Sachverhalt durch und mit dem Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg aufgearbeitet worden. „Pfarrer Stier ist eigenmächtig und ohne Beteiligung der zuständigen Gremien mit den ihm anvertrauten Geldern umgegangen“, so der Kirchengemeinderat. Der Pfarrer habe die Verantwortung übernommen und leiste nun in beiderseitigem Einvernehmen eine Ausgleichszahlung.

https://www.nrwz.de/kreis-rottweil/der-fruehere-deisslinger-pfarrer-und-die-verschwundenen-gelder-das-sagt-die-dioezese/317611

„Man ging im Guten auseinander, und wir sind nicht nachtragend“, sagte am vor wenigen Tagen Gemeindereferentin Tanja Fischer auf Nachfrage. Man schätze nach wie vor die pastorale Arbeit, die Pfarrer Stier lange Zeit geleistet habe.

„Ich möchte Ihnen bestätigen, dass wir im Guten auseinander gegangen sind und dass der Kirchengemeinde Deißlingen kein wirtschaftlicher Schaden verbleibt.“ Mit diesen Worten äußerte sich zwischenzeitlich auch der ehemalige Deißlinger Pfarrer Edwin Stier auf Anfrage zu der jüngsten Mitteilung des Kirchengemeinderats
über Unregelmäßigkeiten bei der Verwaltung kirchlicher Gelder in der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius.