“Was unternimmt die Stadt für nachhaltige Energiegewinnung?”

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Das Haus Oberndorfer Straße 1 und das Rathaus könnten (zumindest theoretisch) energetisch saniert werden. Foto: him

Ein letztes Mal meldete sich Bärbel Pröbstle in ihrer Funktion als Stadträtin im Ausschuss für Umwelt und Technik zu Wort. Unter „Anfragen“ wollte die scheidende Buntspecht-Rätin von Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr wissen, „welche Strategien die Verwaltung mit Blick auf nachhaltige Energien“ verfolge.

Schramberg. Pröbstle interessierte sich, ob die Verwaltung daran denke, etwa bei Solaranlagen, Bürgerbeteiligungen zu ermöglichen. Sie fand, die Stadt solle da stärker voranschreiten.

“Klimaanpassungsmanager”

Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr verwies auf die in Arbeit befindliche kommunale Wärmeplanung. Fachbereichsleiter Bent Liebrich ergänzte, beim anstehenden Bürgerdialog in Heiligenbronn werde die Verwaltung dazu etwas sagen.

Auch sei die Stelle eines Klimaanpassungsmanagers ausgeschrieben. Der oder die Managerin sollten solche Vorschläge ausarbeiten und in die Bürgerschaft tragen. Auch im Mobilitätskonzept werde auf nachhaltige Energieerzeugung und den Klimaschutz eingegangen.

Energetische Sanierung auf des Rathauses?

Eisenlohr erinnerte daran, dass die Abteilung Hochbau 170 Dächer auf städtischen Gebäuden aufgelistet und die statische Eignung für PV-Anlagen geprüft habe. Nun stehe eine genauere energetische Betrachtung noch aus. Sie wies darauf hin, dass das Gebäude Oberndorfer Straße 1 am Rathausplatz, weil inzwischen im Sanierungsgebiet, förderfähig bei einer energetischen Sanierung wäre. Sogar das Rathaus wäre möglich, allerdings wegen des Denkmalschutzes stark eingeschränkt.

Schließlich erinnerte Eisenlohr daran, dass Photovoltaik bei allen Neubauten aufgebaut werden müsse, etwa beim Don-Bosco-Kindergarten, der neue Halle in Tennenbronn aber auch beim Wittumparkplatz in Sulgen. Was dort nun geplant sei, werde sie bei einem Pressetermin am Freitag erläutern.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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