Benachrichtigung

Zerstörungswut im Park der Zeiten

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Mehrerer Parkbänke sind nur noch Kleinholz. Foto: him

Schramberg.  Enormen Schaden haben unbekannte Täter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag angerichtet. In blinder Zerstörungswut haben sie etliche Parkbänke zu Kleinholz gemacht, etwa ein Dutzend Blumenkästen und Bänke auf den Umgang beim Rosengarten geworfen und Glasflaschen zertrümmert. Außerdem zogen die Randalierer laut Polizeibericht Schilder mit den Betonfundamenten aus dem Boden und warfen diese im Park herum.

Zertrümmerte Blumenkästen im Rosengarten

Glassplitter auf der Zufahrt
Blumenkästen und Bänke auf dem Laubengang
Die ersten Bankteile liegen auf dem Transporter. Fotos: him

Eine Parkbesucherin hatte sich am Morgen bei der NRWZ gemeldet und war erschüttert über die „sinnlose Kaputtmacherei“. Auch die Stadtverwaltung wusste Bescheid. Die Stadt hat Anzeige bei der Polizei erstattet. Auch dort bestätigt man, dass man bereits ermittle. Die Polizei bittet deshalb Zeugen, die in der vergangenen Nacht etwas im Park der Zeiten beobachtet haben, sich zu melden (Telefon 2701-0).

Der Leiter der Abteilung Tiefbau Konrad Ginter nennt die Aktion „richtig bescheiden” und verweist auf den für den 23. Juni geplanten Sommerempfang der Stadt im Park der Zeiten. Bis dahin würde er gern die zertrümmerten Parkbänke ersetzt haben. „Aber die Lieferzeit beträgt derzeit sechs bis acht Wochen.“

Die Stadtverwaltung schätzt den entstandenen Schaden auf knapp 10.000 Euro. Die Tatzeit lasse sich auf die Zeit zwischen Mitternacht und 2 Uhr eingrenzen.

Unterdessen haben Mitarbeiter des Bauhof damit begonnen, die kaputten Bänke und Blumentröge einzusammeln und die gröbsten Schäden zu beseitigen.

Der Bauhof hat begonnen aufzuräumen. Foto: him

Erst vor wenigen Tagen hatte es schon einmal im Park Vandalismus gegeben, aber so schlimm wie dieses Mal war es bisher noch nicht.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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