Einen Appell zum Erhalt des „Zodiak“ richtete Mark Finnern in der Bürgerfragestunde an die Stadtverwaltung. Die Kultkneipe an der Schiltach hänge „am seidenen Faden“. Kürzlich seien an einem Abend lediglich zwei Gäste dort gewesen.
Schramberg. Das Parkverbot entlang der Schiltachstraße sei ein Problem. „Es wäre grandios, wenn man zu den Öffnungszeiten des ‘Zodiak‘ an der Schiltachstraße wieder parken könnte“, so Finnern. Er habe dafür eine Petition gestartet und schon 338 Unterschriften bekommen.
Er habe die Begründung für das Parkverbot vernommen, dass der Weg neben der Straße ein Mehrzweckweg ohne Bordstein sei. Wenn Autofahrer oder LKW dann ausweichen, wäre das gefährlich für Fußgänger und Radfahrer.
Ein einfaches Schild, das das Parkverbot von Freitag bis Sonntag 18 bis 3 Uhr aufhebe, würde genügen. „Nachts ist es doch so, als ob die Bürgersteige hochgeklappt sind“, argumentierte Finnern. Er ist überzeugt, das Schild würde „einen Riesenunterschied machen“.

Einen Tick weiter parken
Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr dankte Finnern für seinen Einsatz. Sie stellte aber fest, dass dem gewünschten Schild „zu 98 Prozent keine Verkehrsbehörde zustimmen“ werde. Sie frage sich, wer fährt da nachts weg. Auch könne man durchaus auch zu Fuß in die Kneipe gelangen und „einen Tick weiter weg parken“.
Gleichwohl versprach sie, die Verwaltung werde sich drum kümmern. Die Stadt werde mit dem Wirt sprechen und beispielsweise ein Hinweisschild an der Fußgängerbrücke („die gehört uns“) auf das Zodiak erlauben.

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