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Hausers Stahlplastiken im Dialog mit gotischen Holzbildwerken

Im „Skulpturenschatz“ trifft Edelstahl auf Lindenholz, Moderne auf Spätgotik. Foto: J. Flittner
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Das Dominikanermuseum Rottweil freut sich die Aktion „Hinschauen“ dank der Zusammenarbeit mit der Kunststiftung Erich Hauser bis zum 28. Juli verlängern zu können.

Rottweil. Die Intervention wurde anlässlich des Internationalen Museumstags unter dem Motto „Hinschauen“ gestartet. Sie hat das Ziel, ausgewählte Stahlplastiken des Rottweiler Bildhauers den spätgotischen Holzbildwerken vor Ort gegenüberzustellen und einen Dialog der Künste zu fördern.

Die Aktion wurde bereits am Museumstag mit großem Interesse aufgenommen. „Einige Besucher äußerten sogar den Eindruck, dass manche Stahlplastiken wirken, als seien sie Teil der Dauerausstellung“, so Sophia Miller, Mitarbeiterin der Städtischen Museen. Diese ermutigenden Reaktionen bestätigen den Ansatz, einen Dialog zwischen spätgotischer und moderner Kunst zu fördern. Juliane Flittner, Geschäftsführerin der Kunststiftung Erich Hauser, sowie Dr. Peter Bippus, der die Intervention für das Dominikanermuseum Rottweil mit betreut hat, schließen sich an: „Wir freuen uns, dass das Museumspublikum unseren Ansatz ebenso bereichernd empfindet wie wir“.

Teilweise nehmen die fünf modernen Stahlplastiken Plätze von spätgotischen Skulpturen ein, die derzeit als Leihgaben in der Großen Landesausstellung „Welterbe des Mittelalters – 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau“ im Archäologischen Landesmuseum in Konstanz zu sehen sind. Die Abwesenheit jener Figuren gab zwar nicht den Ausschlag zur Intervention. Dennoch betont der „fliegende Wechsel“ der Kunstobjekte die Bedeutsamkeit wechselseitigen Austauschs für Besuchende und Museen.

Als Begleitung beim individuellen Besuch im Dominikanermuseum liegt eine Postkarte mit Impulsen aus. Besucher sind noch bis 28. Juli herzlich eingeladen, die hochkarätige Sammlung in Verbindung mit der temporären, künstlerischen Intervention „Hinschauen“ zu entdecken.

Weitere Informationen: www.dominikanermuseum.de, www.erich-hauser.de, www.ausstellung-reichenau.de

 

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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