Von der ersten Idee bis zum fertigen Möbelstück: Auszubildende des zweiten Lehrjahres im Schreinerhandwerk haben an den Beruflichen Schulen Schramberg ihre Projektarbeiten vorgestellt. Die Präsentation bot Einblicke in die praktische Ausbildung und die Zusammenarbeit zwischen Schule, Betrieben und Innung.
An den Beruflichen Schulen Schramberg haben Schreiner-Auszubildende des zweiten Lehrjahres ihre selbst entworfenen und gefertigten Möbelstücke vorgestellt. Vor Eltern, Ausbildern, Lehrkräften und weiteren Gästen präsentierten die Nachwuchshandwerker die Ergebnisse eines Projekts, bei dem sie den gesamten Entstehungsprozess eigenständig durchlaufen haben – von der Planung über die Konstruktion bis zur Fertigung.
Die Auszubildenden erläuterten in ihren Präsentationen die Ideen hinter ihren Arbeiten sowie die gestalterischen und technischen Entscheidungen, die während der Umsetzung getroffen wurden. Dabei standen unter anderem Funktionalität, Materialwahl und individuelle Gestaltung im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung machte zugleich deutlich, wie die Ausbildung im Schreinerhandwerk organisiert ist. Die Beruflichen Schulen Schramberg arbeiten dabei eng mit der Schreinerinnung Rottweil und den Ausbildungsbetrieben der Region zusammen. Die praktische Ausbildung erfolgt in den Betrieben, während die theoretischen und fachlichen Grundlagen in der Berufsschule vermittelt werden.
Unterstützt wurde das Projekt erneut vom Schramberger Innenarchitekten Arkas Förstner, der die Auszubildenden nach Angaben der Schule fachlich begleitet hat. Während der Ausstellung konnten die Besucher die Möbelstücke aus nächster Nähe betrachten und mit den Auszubildenden über Entstehung, Konstruktion und Herausforderungen der Projekte ins Gespräch kommen.
Nachwuchs gesucht
Das Schreinerhandwerk gehört weiterhin zu den Berufen, in denen viele Betriebe auf der Suche nach Nachwuchs sind. Für Jugendliche, die sich für eine Ausbildung interessieren, gibt es an den Beruflichen Schulen Schramberg zudem die Möglichkeit, zunächst die einjährige Berufsfachschule Holz zu besuchen. Dort werden Grundlagen des Berufs vermittelt und erste praktische Erfahrungen gesammelt.
Voraussetzung für den Besuch sind ein Hauptschulabschluss sowie ein Praktikums- oder Vorvertrag mit einem Betrieb. Die Berufsfachschule soll den Einstieg in eine spätere Ausbildung erleichtern und jungen Menschen Orientierung bei der Berufswahl bieten.
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