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Centralkino Rottweil: Keine Zeit zu sterben

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„Geschüttelt, nicht gerührt…“ Unter anderem mit dem neuen James-Bond-Film will ein Team um Benedikt Petschl das Centralkino in Rottweil nach der Corona-Schließung zu neuem Leben erwecken. „Wir haben eine GmbH gegründet“, erzählt Petschel, „und wollen das Kino künftig betreiben.“

Geschäftsführer Petschl, der seit Jahren beim Subiaco-Kino in Schramberg aktiv ist, hat sich mit anderen Filmfreunden aus dem Subiaco-Umfeld zusammen getan. Gemeinsam wollen sie das Kinoprojekt stemmen. Das Centralkino habe drei Säle, sei daher deutlich größer als das Subiaco. Es gebe auch keine andere außer der persönlichen Verbindung zwischen beiden Kinos, erläutert er im Gespräch mit der NRWZ.

Nachfolge gesichert

Die Betreiberin des Centralkinos Christa Ulrich  hege schon seit 2019 den Wunsch, sich zur Ruhe zu setzen. Sie habe  vor einiger Zeit  die Subiaco-Leute angesprochen, und so sei die Übernahmeidee entstanden.

Neben der GmbH soll es auch einen Verein geben, kündigt Petschl an. „Wir wollen Kulturinteressierte aus Rottweil und Umgebung einbinden, die auch bei der Filmauswahl helfen sollen.“ Derzeit bauen einige Leute das Foyer des Centralkinos um, auch der Saal 1 wird erneuert. Die ansonsten so  schwierige Pandemiezeit habe ihnen da sogar in die Hände gespielt, findet Petschl: „Wir haben die Schließzeit für die Renovierung genutzt.“

Demnächst öffnet sich die Türe wieder. Archiv-Foto: him

Subiaco Schramberg: Neustart am 1. Juli

Bis Daniel Craig dann ab Herbst einfach „keine Zeit zum Sterben“ hat, werden die neuen Rottweiler Kinomacher noch etliche Vorbereitungen treffen müssen – zumal sie auch weiterhin in Schramberg im Subiaco aktiv bleiben wollen. Das startet am Donnerstag, 1. Juli wieder. Das Programm findet man hier. Und noch etwas wollen wir schon verraten:  vom 19. bis 24. Juli gibt’s Open Air Kino im „Park der Zeiten“.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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