Landesgartenschau Rottweil: Arbeiten an Wasserkaskade im Stadtgraben kommen voran

Neue Wege und Wasserläufe: Im Rottweiler Stadtgraben nimmt die Kaskadenanlage Form an.

Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf und Landesgartenschau-Geschäftsführerin Ines Gaehn haben sich dieser Tage bei Polier Raphael Frei von Peter Gross Bau über den Baufortschritt der Kaskade im Stadtgraben informiert. Das Wasserspiel wird mit natürlichen Felssteinen gestaltet und von einer Treppenanlage flankiert, über die man vom oberen in den unteren Stadtgraben gelangt (Foto: Stadt Rottweil / Ruess).
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Im Stadtgraben in Rottweil entsteht derzeit eine neue Kaskadenanlage für die Landesgartenschau. Wie die Stadt mitteilt, sind erste Terrassierungen sichtbar, Treppenverbindungen werden aktuell gebaut. Die Anlage soll künftig den oberen mit dem unteren Stadtgraben verbinden.

Die Bauarbeiten im Stadtgraben schreiten voran. Seit mehreren Wochen sind von der Hochbrücke aus umfangreiche Erdarbeiten zu sehen. Dort entsteht eine Wasserkaskade mit begleitender Treppenanlage, die zu den zentralen Elementen der Landesgartenschau gehören soll.

Nach Angaben der Stadt werden derzeit die einzelnen Ebenen terrassiert. Parallel dazu beginnen die Arbeiten an den Treppen, die die unterschiedlichen Höhen verbinden sollen. Insgesamt überwindet die Anlage einen Höhenunterschied von rund 15 Metern. Geplant sind zwei kleinere Wasserläufe, die sich entlang eines neuen Weges durch den Hang ziehen.

Im Bereich der Bahntrasse und der unteren Flächen soll das Wasser künftig in einem künstlich angelegten Bachlauf gesammelt werden. Dieser wird sich durch die Wiesenfläche schlängeln und in einen bestehenden Teich münden, der als Rückhaltebecken dient. Ergänzt wird die Anlage durch bepflanzte Bereiche mit Gräsern, Farnen und Uferpflanzen.

Wie die Landesgartenschau-Gesellschaft mitteilt, sollen die Arbeiten an den Treppen und am Wasserlauf in den kommenden Wochen weiter vorangetrieben werden. Ziel ist es, die Anlage rechtzeitig zur Gartenschau fertigzustellen.

Für Besucherinnen und Besucher ist künftig ein Zugang in den Stadtgraben sowohl über Treppen als auch über einen Rampenweg vorgesehen. Letzterer wird an die Stadtgrabenstraße angebunden. Vollständig barrierefrei ist die Anlage aufgrund der Topografie nicht, ein geplanter Aufzug an der Hochbrücke soll jedoch zusätzliche Erreichbarkeit schaffen.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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