„Minderheit nimmt Stadt in Geiselhaft“

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Hoch her geht es im Städtle wegen des Harley-Davidson Treffens. Der abgesagte Wochenmarkt, aber auch die Veranstaltung an sich mit „Bikewash“,“ride out“ und „burn out“ sorgen für Kritik. Ganz anders sieht es dieser Leserbriefschreiber:

Man nehme eine Prise Sexismus/Frauenfeindlichkeit, dazu eine Portion Fremdenfeindlichkeit (geht immer) und etwas Umweltgewissen. Schon ist sie angerichtet, die Suppe der notorischen Nörgler, Wichtigtuer und Weltverbesserer. Bon Appetit!

Das hat System in Schramberg. Von HAU über Rathaus-/Realschulplatz, Park der Zeiten, Bernecksportplatz, Berneckstrand: Sobald es eine Veranstaltung gibt und etwas geboten wird, kommen sie aus ihren Löchern, um sich zu beschweren, Gegenmaßnahmen und Verbote zu fordern. Und werden erhört.

Eine kleine Minderheit nimmt eine gesamte Stadt in Geiselhaft. Früher oder später wird dies jedes Engagement, kulturelle Veranstaltungen in Schramberg zu organisieren, im Keim ersticken.

Ich habe am Samstag jedenfalls ein tolles Motorradfest mit einer großartigen Band erlebt, das vielen Leuten sehr viel Spaß gemacht hat.

Dafür möchte ich Joachim Fink und allen seinen Unterstützern herzlich danken, die wie viele andere mit Engagement, Einsatz und Herzblut das kulturelle Leben in Schramberg am Leben erhalten.

Michael Mink,  Schramberg

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