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Ausbildung mit Zukunft: Drei junge Fachkräfte erzählen, warum sie bei der Stadt Rottweil geblieben sind

„Die Ausbildung bei der Stadt lohnt sich absolut und bietet viele Möglichkeiten“: Drei junge ausgelernte Azubis berichten von ihren Erfahrungen und Karrierechancen im Öffentlichen Dienst.

Haben alle drei eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung Rottweil absolviert und wurden direkt übernommen (von links): Denis Wechter, Alina Selewski und Jacqueline Fischer. Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf heißt die engagierten Nachwuchskräfte im Rathaus-Team willkommen (Foto: Stadt Rottweil / Hermann).
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(Anzeige). Die Stadt Rottweil beschäftigt etwa 550 Menschen, darunter sind 20 bis 25 Auszubildende. „Die Ausbildung bei der Stadtverwaltung Rottweil lohnt sich absolut und eröffnet vielerlei Möglichkeiten“, erzählen drei junge Leute. Alle drei haben die Prüfungen im Rahmen der Ausbildung im Rathaus kürzlich erfolgreich abgeschlossen und wurden direkt übernommen.

Rottweil – „Im Bereich Ausbildung sind wir sehr breit aufgestellt, wir bieten vielfältige Berufsbilder – vom Verwaltungsfachangestellten über die Erzieherin bis hin zum IT-Experten. Die Auszubildenden durchlaufen bei uns alle Abteilungen und bekommen so ganz unterschiedliche Einblicke“, sagt Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf. Von den Auszubildenden bekommt er dafür viel Zuspruch. „Man versteht dadurch die Zusammenhänge viel besser“, sagt der ehemalige Auszubildende Denis Wechter. „Und man lernt die unterschiedlichen Aufgaben kennen und kann später im besten Fall wählen, wo man gerne arbeiten möchte“, ergänzt Alina Selewski. Die 24-Jährige hatte nach der Mittleren Reife ihre Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellte begonnen. Bevor sie zur Verwaltung gegangen sei, habe sie eine Ausbildung zur Friseurin abgeschlossen. Danach hat sie sich beruflich nochmals neu orientiert. „Hier bin ich jetzt genau richtig“, freut sie sich. Mittlerweile ist sie in der Ordnungsverwaltung tätig, ist Sachbearbeiterin für den Bereich Waffenrecht und betreut das Sekretariat. „Ich liebe die Vielfalt. Ich war im Bauamt, im Kinder- und Jugendreferat, durfte Außentermine wahrnehmen. Man kann einfach viel ausprobieren und schauen, was einem am besten liegt“, sagt die 24-Jährige.

Die 21-jährige Jacqueline Fischer hat dagegen ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten direkt nach ihrem Fachabi Wirtschaft begonnen. Zunächst habe sie ein Praktikum in einer kleineren Gemeindeverwaltung absolviert. Bei der „starter“-Ausbildungsmesse sei sie auf die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt Rottweil aufmerksam geworden und habe sich beworben. „Ich wollte in einer größeren Verwaltung arbeiten, da hat man einfach viel mehr Möglichkeiten“, sagt sie. Die Arbeit macht ihr großen Spaß. „Sie ist vielseitig, man bekommt Einblicke in alle Abteilungen, hat mit Bürgern zu tun und krisensicher ist der Beruf dazu“, zählt sie die Vorteile auf.

Der 24-jährige Denis Wechter hat nach der Mittleren Reife eine Ausbildung zum Mechatroniker im Bereich Maschinen- und Anlagenbau abgeschlossen. „Doch da habe ich mich nicht auf Dauer gesehen“, sagt er. So habe er sich auf eine Stelle des Bundesfreiwilligendienstes beworben. Ein Jahr lang half Wechter als „Bufdi“ mit im Bereich bürgerschaftliches Engagement. „Hier habe ich dann die Vielfalt der Verwaltungsarbeit kennengelernt“, sagt er. Und so ist er im Rathaus geblieben und hat nach dem Bundesfreiwilligendienst eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten absolviert.

Alle drei wissen es zu schätzen, dass man viele Kontakte zu den anderen Auszubildenden pflegen und sich bei Azubiausflügen auch näher kennenlernen konnte. „Man kann sich gut austauschen und wir standen uns gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite, wenn man mal nicht weiter wusste“, sagen die einstigen Azubis.

„Es ist unser Ziel, unsere Fachkräfte selbst auszubilden“, erklärt Carina Fetzer, Ausbildungsleiterin bei der Stadtverwaltung Rottweil. In der Ausbildung können die jungen Leute viel Spannendes kennenlernen und auch bei verschiedenen Veranstaltungen dabei sein. Und auch die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig. „Man kann den Verwaltungsfachwirt absolvieren, der dem Bachelorabschluss gleichgestellt ist, man hat die Möglichkeit zu studieren, oder auch die Ausbildung um sechs Monate zu verkürzen, um an der Hochschule für Verwaltung in Kehl oder Ludwigsburg zu studieren“, zeigt sie die unterschiedlichen Möglichkeiten auf. Zudem gebe es zwei Duale Studienplätze für den Bereich Public Management und einen für Digitales Verwaltungsmanagement. „Es ist für jeden Anspruch etwas Passendes dabei“, betont sie. Im Bereich Kinderbetreuung gibt es ebenfalls Ausbildungsplätze – auch für Quereinsteiger.

INFO: Weitere Informationen zu den Praktika und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadtverwaltung Rottweil gibt es online.

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