Feuerwehr und THW sind am Samstagabend bei einem Scheunenbrand in Deißlingen im Großeinsatz. Die Einsatzkräfte lassen das Brandgut kontrolliert abbrennen und schützen den angrenzenden Wald und die umliegenden Felder. Ein kräftezehrender Einsatz, das DRK kümmerte sich um einen Feuerwehrmann, der einen leichten Schwächeanfall erlitt.
Deißlingen. Eine Scheune an der Belchenstraße bei Deißlingen ist am Samstagabend in Vollbrand geraten. Die starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar: Eine große Rauchwolke stand über Deißlingen und war bereits aus mehreren Kilometern Entfernung zu erkennen.
Die Einsatzstelle befindet sich am Waldrand in der Nähe eines Industriegebiets. Die Feuerwehr Deißlingen ist mit zahlreichen Kräften vor Ort. Unterstützung kommt von der Feuerwehr Rottweil. In Bereitstellung ist auch ein Löschfahrzeug aus dem benachbarten Dauchingen. Auch das DRK ist angerückt. Neben einem Rettungswagen ist ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst im Einsatz. Es gebe keine Verletzten, bestätigte dieser, Manuel Feilcke. Das DRK ist auch mit ehrenamtlichen Helfern der Bereitschaft vertreten. Diese übernahmen im weiteren Verlauf des Einsatzes die medizinische Absicherung der Feuerwehrleute. Dass dies notwendig war, zeigte der Fall eines Feuerwehrmanns, der die medizinische Betreuung in Anspruch nehmen musste. Er erlitt einen leichten Schwächeanfall. Die Retter stabilisierten seinen Kreislauf.

THW mit Radlader angefordert
Einsatzleiter Fabian Frank, Kommandant der Feuerwehr Deißlingen, hat im Verlauf des Einsatzes das Technische Hilfswerk (THW) zur Unterstützung angefordert. Mit einem Radlader soll der lichterloh brennende Haufen auseinander gezogen werden. Das sei notwendig, um die Löscharbeiten abzukürzen, erklärte Feuerwehrsprecher Sven Haberer. In dem brennenden Strohhaufen, der in der Scheune gelagert wurde, sitzt noch das Feuer.
Das Brandgut wird unter Kontrolle der Einsatzkräfte abbrennen gelassen. Es sei unter Kontrolle , hieß es bald. Gleichzeitig konzentrierte sich die Feuerwehr darauf, eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Insbesondere der unmittelbar angrenzende Wald sowie die umliegenden Felder werden vor einem Übergreifen der Flammen geschützt.
Weil die Rauchwolke das Gelände warnt die Feuerwehr vor eine Geruchsbelästigung. Die Meldung geht über BIWAPP raus. Zuständig dafür: der Kreisfeuerwehrsprecher.

Bürgermeister Ralf Ulbrich kam zur Einsatzstelle und ließ sich von Kommandant Frank und dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Müller informieren.
Weitere Informationen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit nicht vor.



















