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Oldtimer-Boom in Deutschland: Immer mehr Klassiker auf den Straßen unterwegs

Historische Fahrzeuge erleben in Deutschland einen neuen Boom. Immer mehr junge Besitzer entdecken die Faszination von Old- und Youngtimern für sich.

Symbol-Bild von Melk Hagelslag auf Pixabay
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Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag folgt dem Servicegedanken und wurde von uns redaktionell gesichtet. Dennoch kann er werbliche Aussagen enthalten.

Die Zahl der Oldtimer in Deutschland wächst weiter. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes waren Anfang 2026 mehr als 822.500 historische Fahrzeuge zugelassen – rund 32.000 mehr als ein Jahr zuvor. Auffällig: Immer häufiger sind die Besitzer jünger als ihre Fahrzeuge. Darauf weist die HUK-Coburg in einer aktuellen Auswertung hin.

Oldtimer erfreuen sich in Deutschland ungebrochener Beliebtheit. Ob historische Limousine, klassischer Sportwagen oder nostalgischer VW-Bus – immer mehr Menschen investieren Zeit, Geld und Leidenschaft in Fahrzeuge vergangener Jahrzehnte. Die Entwicklung spiegelt sich auch in den Zulassungszahlen wider: Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren im Januar 2026 mehr als 822.500 Oldtimer auf deutschen Straßen unterwegs.

Dabei beschränkt sich das Interesse längst nicht mehr auf ältere Generationen. Nach Angaben der HUK-Coburg sind 13,8 Prozent der bei dem Versicherer versicherten Oldtimer im Besitz von Haltern, die jünger sind als ihre Fahrzeuge. Die Tendenz sei steigend.

Für viele Besitzer steht weniger der materielle Wert als vielmehr das Fahrerlebnis im Mittelpunkt. Historische Fahrzeuge vermitteln ein anderes Fahrgefühl als moderne Autos und wecken Erinnerungen an vergangene Zeiten. Hinzu kommt die besondere Ausstrahlung vieler Klassiker, die bei Treffen, Ausfahrten und Veranstaltungen regelmäßig für Aufmerksamkeit sorgen.

Was macht einen Oldtimer aus?

Als Oldtimer gelten Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind. Allerdings reicht das Alter allein nicht aus, um ein sogenanntes H-Kennzeichen zu erhalten. Voraussetzung ist ein positives Gutachten, das den guten Erhaltungszustand und die historische Originalität des Fahrzeugs bestätigt.

Nicht jedes ältere Auto erfüllt diese Anforderungen. Fahrzeuge mit erheblichen Gebrauchsspuren oder umfangreichen, nicht zeitgenössischen Umbauten erhalten in der Regel kein H-Kennzeichen. Restaurierungen sollten möglichst originalgetreu erfolgen.

Nach Angaben der HUK-Coburg verfügt nur etwas mehr als die Hälfte der über 30 Jahre alten Fahrzeuge tatsächlich über einen anerkannten Oldtimerstatus.

Youngtimer als Klassiker von morgen

Neben den klassischen Oldtimern wächst auch die Fangemeinde der sogenannten Youngtimer. Dabei handelt es sich meist um Fahrzeuge im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Eine gesetzlich festgelegte Definition gibt es zwar nicht, in der Praxis hat sich diese Altersgruppe jedoch etabliert.

Viele Youngtimer gelten bereits heute als Liebhaberfahrzeuge. Häufig handelt es sich um Modelle mit besonderen Ausstattungen, begrenzten Stückzahlen oder markanter Technik. Ihre Besitzer pflegen die Fahrzeuge oft mit Blick auf die Zukunft – in der Hoffnung, dass sie später den begehrten Oldtimerstatus erreichen.

Auch als Wertanlage spielen manche Fahrzeuge eine Rolle. Besonders seltene Modelle mit geringer Laufleistung und guter Historie können über die Jahre deutlich an Wert gewinnen. Garantien dafür gibt es allerdings nicht.

Versicherung und Unterhalt

Während Oldtimer oft als kostspieliges Hobby gelten, können die laufenden Kosten überschaubar bleiben. Versicherer berücksichtigen häufig die geringe jährliche Fahrleistung und die meist sorgfältige Nutzung der Fahrzeuge. Auch Saisonkennzeichen können dazu beitragen, die Kosten zu reduzieren.

Nach Einschätzung der HUK-Coburg lohnt sich deshalb auch für Besitzer von Young- und Oldtimern ein regelmäßiger Versicherungsvergleich.

Hinweis: Dieser Text ist aus Inhalten von NRWZ.de sowie mithilfe externer Quellen, ggf. unterstützt von künstlicher Intelligenz, verfasst worden.
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