Der BSW-Kreisverband Schwarzwald-Baar-Heuberg wächst weiter – und passt seine Organisationsstruktur an. Beim Kreisparteitag am Donnerstagabend im Hotel Café Hirth in Deißlingen standen deshalb neben dem Rückblick auf ein erfolgreiches Verbandsjahr vor allem personelle Weichenstellungen auf der Tagesordnung.
Deißlingen – Mit zusätzlichen Vorstandsmitgliedern und Delegierten trägt der Kreisverband der positiven Mitgliederentwicklung Rechnung und richtet zugleich den Blick auf die politischen Herausforderungen der kommenden Monate.
Der Kreisvorsitzende Karl Heinz Eith begrüßte die Mitglieder und Unterstützer des Kreisverbandes und zeigte sich erfreut über die dynamische Entwicklung seit der Gründung. Der stetige Mitgliederzuwachs bringe nicht nur neue Impulse, sondern auch wertvolle fachliche Kompetenz für die künftige politische Arbeit mit sich. „Wir wachsen nicht nur zahlenmäßig, sondern auch an Erfahrung und Expertise“, machte Eith deutlich.
Einen festen Platz im Veranstaltungskalender des Kreisverbandes hat inzwischen der monatliche Stammtisch im Gasthaus Goldener Apfel in Rottweil. Er findet jeweils am ersten Montag des Monats um 19 Uhr statt und hat sich längst auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer beliebten Diskussionsplattform entwickelt. Im Mittelpunkt der kommenden Veranstaltung am 3. August steht die Zukunft der Krankenhausversorgung in der Region.
Bereits auf dem Kreisparteitag wurde die aus Sicht des Verbandes besorgniserregende Entwicklung der heimischen Kliniken angesprochen. Diskutiert werden soll insbesondere, welche Vorsorgemaßnahmen die Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen rechtzeitig ergreifen sollten.
Auch finanziell konnte der Kreisverband positive Nachrichten vermelden. Schatzmeister Richard Kling berichtete, dass das Vereinskonto in den nächsten Tagen einsatzbereit sein werde. Auf Antrag von Michael Edel wurden sowohl der Schatzmeister als auch der gesamte Vorstand von der Versammlung einstimmig entlastet. Die gestiegene Mitgliederzahl machte darüber hinaus organisatorische Anpassungen erforderlich. Als zusätzlicher Delegierter für den Landesparteitag wurde Eugen Prichodus aus Villingen-Schwenningen einstimmig gewählt. Die Funktion der Ersatzdelegierten übernimmt künftig Nora Kummer aus Gosheim.
Um den Kreisverband in allen drei Landkreisen gleichmäßig zu vertreten, wurde außerdem der Vorstand erweitert. Bereits beim Kreisparteitag im Juni war Silke Palmer aus Sulz als Beisitzerin gewählt worden. In Deißlingen folgten nun Eugen Prichodus für den Schwarzwald-Baar-Kreis sowie Nora Kummer für den Landkreis Tuttlingen. Damit verfügt der Vorstand künftig über Ansprechpartner aus allen drei Landkreisen des Verbandsgebietes.
Zum Abschluss des Parteitages beschäftigten sich die Mitglieder mit der Zusammenarbeit mit dem parteiübergreifenden Netzwerk Friedenssteuer. Diese Kooperation soll künftig weiter intensiviert werden. Sie knüpft an das grundlegende Anliegen des Bündnis Sahra Wagenknecht an, sich für Frieden, Diplomatie und eine stärkere zivile Konfliktlösung einzusetzen. Der Kreisparteitag machte deutlich, dass sich der BSW-Kreisverband Schwarzwald-Baar-Heuberg nach einer erfolgreichen Aufbauphase zunehmend organisatorisch festigt. Mit einer wachsenden Mitgliederbasis, einem erweiterten Vorstand und klar benannten politischen Schwerpunkten sieht sich der Verband gut gerüstet, seine Arbeit in der Region weiter auszubauen und den politischen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu intensivieren.
