Feuer in der Altstadt-Schänke – Großeinsatz

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Rottweil. Ein Brand in der Altstadt-Schänke in Rottweil hat am Montagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Im ersten Obergeschoss des Gebäudes brach aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand. Die betroffene Wohnung, möglicherweise das gesamte Gebäude sind nun allerdings unbewohnbar.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus einem durch die Hitze geborstenen Fenster im ersten Stock des stadtbekannten Gasthauses. Die Feuerwehr leitete umgehend einen Löschangriff ein und konnte den Brand nach ersten Erkenntnissen rasch unter Kontrolle bringen. Dadurch dürfte verhindert worden sein, dass sich das Feuer auf weitere Gebäudeteile ausbreitet. Hintergrund: Das Depot der Abteilung Altstadt liegt nur wenige Meter entfernt.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Alarmiert worden war sie mit dem Einsatzstichwort „B4 – Gebäudebrand“. Auch der Rettungsdienst des DRK rückte vorsorglich mit einem Rettungswagen an. Auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst ist vor Ort, zudem die Bereitschaft des DRK. Nach ersten Erkenntnissen gibt es glücklicherweise keine ernsthaft Verletzten. Das DRK macht sich dennoch bereit, Betroffene des offenbar von einer Vielzahl an Menschen bewohnten Gebäudes zu versorgen.

Der Kriminaldauerdienst ermittelt zur Brandursache. Die Beamten sind zu sechst vor Ort. Fachbereichsleiter Bernd Pfaff kümmert sich persönlich um die unterzubringenden Menschen. Vier an der Zahl und eine Katze, die die Feuerwehr retten konnte.

Laut Rottweils Feuerwehrsprecher Rüdiger Mack sind 55 Kräfte angerückt. Er bestätigte gegenüber der NRWZ, dass die Altstadtwehr den Brand durch einen beherzten Angriff rasch in den Griff bekommen hat. Es hätten nur sechs Minuten zwischen der Alarmierung und dem Einsatz des ersten C-Rohrs gelegen. Und eine Minute später sei bereits ein Trupp unter Atemschutz im Innenangriff gewesen.

Die Einsatzleitung liegt bei Stadtbrandmeister Frank Müller. Philipp Glunz beobachtet die Löscharbeiten als Kreisbrandmeister.

Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine Informationen vor. Ebenso ist bislang unklar, ob das Gebäude durch Rauch oder Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Der Artikel wird aktualisiert, sobald weitere Informationen von der Einsatzstelle vorliegen.

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