In Göllsdorf und Hausen waren die Sternsinger unterwegs. Das diesjährige Motto der Aktion Sternsingen lautet: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Aktion Dreikönigssingen ist weltweit die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder und richtet dieses Jahr den Blick besonders nach Bangladesch. Trotz wichtiger Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit müssen dort noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten, etwa 1,1 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen.
Nach einem feierlichen Gottesdienst gab es am Sonntag für die Sternsinger in Göllsdorf und ihre Begleitpersonen ein leckeres Mittagessen, das jedes Jahr für die Kinder ein wunderbares, gemeinschaftliches Erlebnis ist. Die Gemeindereferentin Karin Baumann konnte 34 Kinder aussenden. Mit großem Engagement machten sich die Kinder und Jugendlichen auf ihren Weg, um den Segen 20C+M+B26 in alle Häuser und Wohnungen zu überbringen.
Sternsingeraktion 2026 in Hausen
Die Augen der 21 Sternsingerinnen und Sternsinger aus Hausen strahlten mit ihren Kronen und Sternen um die Wette. Bei kalten Temperaturen, aber im herrlichen Sonnenlicht, machten sich die Könige am 3. und 4. Januar auf den Weg durch die Straßen von Hausen. Trotz eingefrorener Zehen und Finger sangen sie viele Male ihr Lied und schrieben den Segen „20 * C + M + B + 26“ über die Haustüren. Mit ihrer Aktion sammelten sie Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt. Dabei kam eine stolze Summe von über 3300 Euro zusammen.
Ein herzlicher Dank ging an alle, die zum Erfolg der Sternsingeraktion beigetragen haben: den Kindern und Jugendlichen für ihren engagierten Einsatz, den Spenderinnen und Spendern für ihre Großzügigkeit, den Helfenden bei der Zubereitung des gemeinsamen Mittagessens sowie Claudia Müller, die die Sternsinger liebevoll einkleidete. So wurde die Aktion nicht nur zu einem sichtbaren Zeichen des Segens, sondern auch zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis.




