In Donaueschingen trainieren Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Konstanz von 19. bis 23. Oktober das Vorgehen bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen. Die Übungen finden werktags zwischen 8 und 16 Uhr rund um die ehemalige Realschule in der Lehenstraße statt – und werden die Kleinstadt in einen Ausnbahmezustand versetzen: „Für Anwohner und Passanten können dabei unter anderem Schutzausrüstung, Schreie, Hilferufe und Schussgeräusche wahrnehmbar sein“, heißt es in einer Ankündigung.
Bei der Übungswoche arbeiten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Konstanz zusammen. Beteiligt sind Polizeibeamte aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Konstanz sowie Einsatzkräfte aus Göppingen und Bruchsal. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Vorgehen bei sogenannten lebensbedrohlichen Einsatzlagen.
Als Übungsort dient das leerstehende Gebäude der ehemaligen Realschule in der Lehenstraße. Die Trainings finden im Innenstadtbereich statt und können deshalb für die Bevölkerung sichtbar und hörbar sein. Einsatzkräfte werden teilweise Schutzausrüstung tragen. Je nach Übungsszenario können auch Schreie, Hilferufe oder Schussgeräusche zu hören sein.
Um ausreichend Parkraum für die Dienstfahrzeuge bereitzustellen, hat die Stadt Donaueschingen Halteverbote erlassen. Weitere Einschränkungen für Bürgerinnen und Bürger sind nach Angaben der Polizei nicht zu erwarten.
