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Abwechslung am Berneckstrand

"Dreckig werden zur Abwechslung...." Foto: him
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Schramberg – Die weiterführenden Schulen in der Talstadt haben derzeit Projekttage. Gemeinsam mit Alexander Mönch von der Abteilung Tiefbau haben sie eine Reihe von Aktionen auf die Beine gestellt. Etwa 30 Schülerinnen und Schüler waren am Mittwochvormittag am Berneckstrand und haben „indisches Springkraut“  herausgerissen und in einem Container gesammelt.

Fast voll. Foto: him

Kajan fand die Aktion „entspannt“. Er schleppt einen Sack mit Samenteilen des Springkrauts zu einem Container. Es sei zwar auch „anstrengend, aber macht richtig Spaß“. Klar bei der Hitze bietet der Berneckstrand viele Möglichkeiten, sich zwischendurch abzukühlen. „Die Müllsäcke nicht in den Container“, ruft ihm sein Lehrer Marcus Wild hinterher.

Entspannt findet Kajan den Morgen. Foto: him

Eigentlich sei die Aktion etwas spät, erläutert Mönch, sonst fanden die Springkrautaktionen eher im Juni statt. „Aber die Samen des Springkrauts  sind noch nicht reif. Wir haben die Samenstände und Blüten extra gesammelt, die werden verbrannt.“

Besser ein helles T-Shirt

Nach vier Stunden Schwitzen und Schuften versammelt Wild seine Gruppe nochmal. Mönch bedankt sich bei den Schülerinnen und Schülern, die nun vier Stunden in der Hitze unterwegs waren. „Aber so ein Tag am Wasser und dreckig werden“ sei doch auch mal eine Abwechslung.

„Morgen treffen wir uns nochmal um acht hier“, kündigt Teamchef Wild an. Es sind noch Restarbeiten auf dem Gelände zu erledigen. Und hat dann noch zwei Tipps: “ ‚Ne Kopfbedeckung ist nicht schlecht,und wer heute im schwarzen T-Shirt unterwegs war, schaut mal im Kleiderschrank nach, ober er nicht noch ein helles findet….“

Info: Im Rahmen der Projekttage unter dem Oberbegriff Nachhaltigkeit sind weitere Schülergruppen des Gymnasiums und der Erhard-Junghans-Schule unterwegs und befreien Wanderwege, den Park der Zeiten und  die Stadt vom Müll.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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