Am Ende bedankte sich Schulleiter Karsten Krawczyk beim Gemeinderat, dass es nächste Woche in den neuen Räumen der Berneckschule losgeht: „Ich lade alle ein, sich das neue Gebäude anzuschauen“, so Krawczyk am Donnerstag im Schramberger Gemeinderat. Der Verwaltungsausschuss wird sich die Räume nächste Woche anschauen.
In den Modulen auf dem Schweizer-Parkplatz werden Grundschüler in sieben neuen Klassenzimmern unterrichtet werden. Die Berneckschule ist derzeit zu klein. Im Rahmen des Schulcampus plant die Stadt einen Neubau an der Graf-von-Bissingen-Straße. Das kann aber noch etliche Jahre dauern.
Derzeit montieren Handwerker die Außenfassade auf die Module. Auch die Dachbegrünung fehlt noch. Im Innern lässt die Schulleitung die Klassenzimmer noch putzen.

Der Leiter der Abteilung Hochbau Andreas Krause hatte im Rat weitere 380.000 Euro überplanmäßiger Mittel erbeten. Weil man im vergangenen Jahr „nicht so weit gekommen war, wie vorgesehen“, seien die eingeplanten Haushaltsmittel nicht wie geplant abgeflossen und würden nun dieses Jahr fällig. Das betrifft 350.000 Euro.

Etwa 30.000 Euro an Mehrkosten könnten hinzu kommen, weil bei den Erdarbeiten größere Massen als geplant angefallen seien, so Krause. Die sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass im Untergrund „nicht entsorgte Mauerreste der alten Berneckschule“ steckten und große Kieswacken beseitigt werden mussten. Der Rat billigte die überplanmäßigen Mittel einstimmig.
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