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Don-Bosco-Kindergarten: Neue Ausschreibung nötig

Der Bauplatz stünde bereit: Die Bäume rings um das Kleinspielfeld  sind gefällt. Foto: him
Der Bauplatz stünde bereit: Die Bäume rings um das Kleinspielfeld sind gefällt. Foto: him
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Schramberg. Eine schlechte Nachricht hatte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr am Ende der Gemeinderatssitzung für die Ratsmitglieder: „Die Rohbauarbeiten für den Don-Bosco-Kindergarten müssen neu ausgeschrieben werden.“

Unter Bekanntgaben teilte die Oberbürgermeisterin nämlich mit, bei einer ersten Ausschreibung habe sich nur eine Baufirma gemeldet. Deren Angebot lag bei 1,4 Millionen Euro. „Das sind 63 Prozent über der Kostenschätzung“, so Eisenlohr. Daraufhin habe der Fachbereich 4 die Ausschreibung aufgehoben und die Arbeiten erneut ausgeschrieben: „Wir hoffen auf realistischere Preise.“

Trotz der weiteren Ausschreibung gehe die Verwaltung davon aus, dass es beim Baubeginn Mitte/Ende April bleibe. Eisenlohr forderte die Ratsmitglieder auf, ihnen bekannte Baufirmen zur Angebotsabgabe zu ermuntern.

Schulcampus-Ausschuss beschlossen

Unter Tagesordnungspunkt 5 hatte der Rat zuvor einstimmig beschlossen, einen zusätzlichen beschließenden Ausschuss für den Schulcampus einzuführen. Dieser Ausschuss soll während der Umsetzung des Projekts Schulcampus Kompetenzen, die eigentlich dem Verwaltungsausschuss zugewiesen sind, übernehmen. Der Ausschuss für Umwelt und Technik soll weiterhin für das Bauplanungsrecht zuständig bleiben. Die CDU-Fraktion hatte im November den neuen Ausschuss vorgeschlagen, um hier die Kompetenzen der beiden andren Ausschüsse zu bündeln.

Der neue Ausschuss soll neun Rats-Mitglieder plus Oberbürgermeisterin haben. Drei für die CDU, je zwei für SPD/Buntspecht und Freie Liste und je ein Sitz für ÖDP und „Aktive Bürger“. Außerdem könnte der Gemeinderat „sachkundige Einwohner“ als beratende Mitglieder berufen. Der Gemeinderat hat dem Vorschlag einmütig zugestimmt.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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