Benachrichtigung

Gefahrguteinsatz bei TRUMPF in Sulgen: Feuerwehr rückt mit Großaufgebot an

Flusssäure in geringer Menge ausgetreten – gesamter Gefahrgutzug des Landkreises Rottweil alarmiert – laut Feuerwehr keine Gefahr für Beschäftigte und Bevölkerung.

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Lesezeit 2 Min.
Der Gefahrgutzug bei seinem Einsatz bei TRUMPF in Sulgen. Foto: Kreisfeuerwehr, Sven Haberer

Schramberg-Sulgen. Ein Gefahrguteinsatz bei der Firma TRUMPF Laser in Sulgen hat am frühen Montagmorgen, 12. Oktober, ein Großaufgebot der Feuerwehr ausgelöst. In dem Betrieb an der Aichhalder Straße war nach Informationen der NRWZ eine geringe Menge Flusssäure ausgetreten. Der gesamte Gefahrgutzug des Landkreises Rottweil wurde alarmiert. Nach Angaben der Feuerwehr bestand jedoch keine Gefahr für Mitarbeiter oder die Bevölkerung.

Nach ersten Informationen aus der Alarmmeldung waren lediglich zwei bis drei Tropfen Flusssäure auf den Boden gelangt. Mitarbeiter des Betriebs hatten den ausgetretenen Gefahrstoff bereits mit Bindemittel gebunden, bevor die Feuerwehr weitere Maßnahmen einleitete.

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Der Dekontaminationsplatz. Foto: Kreisfeuerwehr, Sven Haberer

Gesamter Gefahrgutzug im Einsatz

Aufgrund des Alarmstichworts rückte der gesamte Gefahrgutzug des Landkreises Rottweil an. An der Einsatzstelle wurde unter anderem ein Dekontaminationsplatz eingerichtet. Dieser dient dazu, Einsatzkräfte nach einem möglichen Kontakt mit gefährlichen Stoffen zu reinigen.

Kreisfeuerwehrsprecher Sven Haberer bestätigte am Morgen, dass nur eine geringe Menge des Gefahrstoffs ausgetreten sei. Die Feuerwehr arbeite die für das Alarmstichwort vorgesehenen Maßnahmen ab. Dazu gehörten die Kontrolle des betroffenen Bereichs und die Aufnahme des Gefahrstoffs.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

„Es besteht keine Gefahr für Mitarbeiter oder für die Bevölkerung“, erklärte Haberer ausdrücklich.

Bei Flusssäure handelt es sich um einen besonders gefährlichen Stoff, der bereits in kleinen Mengen schwere Verätzungen verursachen kann. Entsprechend umfangreich sind die Sicherheitsvorkehrungen bei einem solchen Einsatz.

Die große Zahl der alarmierten Einsatzkräfte war somit vor allem dem Gefahrgut-Alarmstichwort und den damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen geschuldet. Nach den bisherigen Erkenntnissen blieb der Stoffaustritt auf eine sehr geringe Menge begrenzt.

Die Zahl der Einsatzkräfte präzisierte Feuerwehrsprecher Haberer inzwischen: Demnach waren allein seitens der Feuerwehr 19 Fahrzeuge mit 76 Kräften vor Ort. Einsatzleiter war Patrick Wöhrle, der Stadtbrandmeister von Schramberg.

Gegen 9.15 Uhr rückten die Kräfte wieder ab. Einsatzende.

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