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„Helfen durch Wandern“ zum 25. Mal für das Aids-Waisenzentrum in Simbabwe

Ein Erlös von 9020 Euro wurde von 17 aktiven Wanderern erbracht. Foto: PJA
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Vergangenen Sonntag veranstaltete die PJA ( Pelagius-Jugend – Altstadt Rottweil) ihre jährliche Aktion „ Helfen durch Wandern“. Seit 1999- also seit 25 Jahren -unterstützt die Pelagiusjugend das Aids-Waisenzentrum „ Sikhethimpilo“ ( Wir wählen das Leben ) in Minda/ Simbabwe.

Rottweil-Altstadt. Dieses Zentrum wurde im Jahre 1999 auf Initiative von Sr. Ludbirga Schumacher vom Orden der Missionsschwestern vom kostbaren Blut erbaut und in Betrieb genommen. Die Arbeit in dem Zentrum konzentriert sich auf die Unterstützung von Kinder und Jugendlichen die ihre Eltern meist durch die Aids-Pandemie verloren haben und ihr Leben ohne sie bewältigen müssen.

Um diese Hilfe auch weiterhin gewährleisten zu können, sind die Verantwortlichen in Sikhethimpilo auf Spenden angewiesen. So machte sich am Sonntag 22. September eine (leider) kleine aber motivierte Schar von Wanderern auf den Weg, um möglichst viele Kilometer zu absolvieren und einen guten Erlös zu erzielen. Eingestimmt durch eine Meditation mit Liedern, Berichten aus dem Projekt und einer Agapefeier ging es auf ein bis vier ausgeschilderte Runden, die 5,5 Kilometer, 8,5 oder 10 Kilometer lang waren. An den Kontrollposten gab es die Wanderstempel und Spiele.

Jonas Orawetz und Moriz Hugger waren mit jeweils 40 Kilometern die absoluten Gewinner. Fünf weitere Teilnehmer brachten es auf 20 Kilometer. Der Erlös von 9020 Euro wurde von 17 aktiven Wanderern erbracht, eine stolze Summe. Das Ehepaar Thomas und Sibylle Lichtenfeld aus Speyer machen schon seit einigen Jahren bei der Aktion mit und erzielten die unglaubliche Summe von 6450 Euro, was großen Dank und Hochachtung verdient.

Die Initiatoren: Dominik Viereck, Christine Orawetz und Gisela Bücker waren mit dem Ergebnis der Aktion hoch zufrieden und bedankten sich bei allen aktiven Wanderern und Spendern. Beim Ausklang wurden Erinnerungen wach – Bilder der Aktion über 25 Jahre lagen aus. Die meisten Teilnehmer waren damals noch nicht einmal geboren. Die Freude und Dankbarkeit im Projekt ist riesig. Ohne die Unterstützung aus Rottweil, wäre das Fortbestehen und die Arbeit des Zentrums auf wackeligen Beinen.

 

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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