SCHRAMBERG – Die Kindergartengebühren werden wohl ab September um durchschnittlich knapp vier Prozent angehoben. Das hat der Verwaltungsausschuss dem Gemeinderat gegen die Stimmen von SPD-Buntspecht und ÖDP empfohlen.
In einer Vorlage hatte Abteilungsleiterin Kerstin Flaig die Erhöhung wie von den kommunalen Landesverbänden empfohlen vorgeschlagen. Eigentlich strebe man bei den Kita-Gebühren einen Kostendeckungsgrad von 20 Prozent an. Schramberg liege bei gerade einmal 12 Prozent. Die Stadt trägt 43 Prozent der Kosten, das Land knapp ein Drittel.
Laut Flaig macht sich die „hohe Inflationsrate, die sich auf die Investitions- und Sachkosten“ auswirke, stark bemerkbar. Die Steigerung um 3,9 Prozent liege bewusst unter der eigentlichen Kostensteigerung. So wolle man den Einrichtungen als auch den Eltern gerecht werden. Nach der Erhöhung werde der Kostendeckungsgrad auf knapp 15 Prozent steigen, rechnet Flaig vor.
Auch soll der Satz für das Mittagessen von 3,20 auf 3,60 Euro steigen.
Ende Juli wird der Gemeinderat einen Satzungsbeschluss treffen und die Gebührenerhöhung damit festsetzen.
Info: Ein Ü-3 Kind, das eine Regelgruppe besucht, kostet bislang 133 Euro pro Monat, künftig werden die Eltern 139 zahlen müssen. Wenn mehrere Kinder in einer Familie unter 18 Jahren leben, sinken die Gebühren deutlich.
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