Bei der Kläranlage im Schiltachtal lassen die Stadtwerke einen neuen Faulturm errichten. Sogar am Sonntag sind die Monteure dran gewesen, die Anlage aufzubauen.
Bereits vor fünf Jahren begann die Planung für den Faulturm. Zunächst war der von der Verwaltung vorgeschlagene Standort umstritten. Vor drei Jahren hatte sich der Rat dann für den jetzt zu bauenden Turm und Standort entschieden. Vor zwei Jahren beschloss der Rat die Vergabe für eine Gesamtsumme von 1,8 Millionen Euro. Das war deutlich mehr als ursprünglich veranschlagt.
Im November 2019 begannen die Arbeiten am Fundament. Und nun kommt der Stahlkoloss oben drauf.


Sonntagsarbeit hängt mit Arbeitsorganisation zusammen
Dass die Arbeiter auch sonntags arbeiteten, liege daran, „dass der Montagetrupp immer zehn Tage am Stück arbeitet und dann frei hat“, erläutert Tiefbauamtsleiter Konrad Ginter auf Nachfrage der NRWZ. Der neue Faulturm soll ab Ende Oktober in Betrieb gehen.
Was aus dem gut 40 Jahre alten bisherigen Faulturm geschehen wird, sei noch offen: Man werde ihn nach Inbetriebnahme des neuen Turms entleeren. „Je nach Zustand wird entschieden, ob wir eine weitere Verwendung finden oder nicht“, so Ginter.
Stadtwerkeleiter Peter Kälble kündigt an, dass am 22. April eine Besichtigung mit dem Ausschuss für Umwelt und Technik vorgesehen sei. Die aktuellen Kosten werde die Stadtverwaltung bis zu dieser Sitzung vorbereiten und dann dem Ausschuss mitteilen.
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