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Pfahl verrostet, Kabel marode: Die Laternen werden nun abgebaut und nicht ersetzt. Archiv-Foto: him
Pfahl verrostet, Kabel marode: Die Laternen werden nun abgebaut und nicht ersetzt. Archiv-Foto: him
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Die Stadt läßt eine Reihe von bald 60 Jahre alten Straßenlaternen an der Landesstraße L 105 zwischen Schramberg und Lauterbach ersatzlos abbauen. Die Straßenlampen einschließlich deren Verkabelung und Elektrik waren laut Stadtverwaltung „sehr in die Jahre gekommen und nicht mehr reparabel“.

Aus diesem Grund hatte der Ausschuss für Umwelt und Technik 2018 den Ersatz mit modernen Leuchten im Bereich des Terrassenbaus und des Bauhofs Lauterbach/Meierhof beschlossen. Auf dem Teilstück dazwischen sollten die alten Straßenlampen ganz abgebaut werden. Die Mittel – etwa 100.000 Euro – für die Modernisierung und den Rückbau sind im Haushaltplan 2020 eingestellt und genehmigt.

Lauterbach protestierte

Der Lauterbacher Bürgermeister Norbert Swoboda hatte sich gegen den Abbau der Laternen gewandt, denn auch spätnachts seien dort Fußgänger unterwegs. Allerdings gibt es einen durchgängigen Gehweg.

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hatte mehrheitlich beschlossen, die Laternen abbauen zu lassen. Eine Erneuerung hätte nach Berechnungen der Stadtverwaltung etwa 280.000 Euro gekostet. Der damalige Oberbürgermeister Thomas Herzog berichtete, er habe seinen Kollegen Swoboda gefragt, ob sich Lauterbach an den Kosten für neue Laternen beteiligen werde; das habe dieser abgelehnt.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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