Lkw kippt um: B 462 zwischen Dunningen und Sulgen voll gesperrt

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Ein Sattelzug ist auf der B 462 zwischen Dunningen und Schramberg-Sulgen umgekippt. Der Fahrer wurde verletzt und von der Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit. Der Streckenabschnitt ist voll gesperrt worden.

(Dunningen). Ein mit Sägemehl beladener Sattelzug ist auf der Fahrt Richtung Dunningen am Montagnachmittag verunglückt. Der Fahrer wurde verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Wir die Polizei mitteilte, kam er in ein Krankenhaus.

Die Ursache für den Unfall ist unklar, dem Spurenbild zufolge kam der Laster zunächst nach rechts ins Bankett und zog dann nach links. Das bestätigte auch die Polizei. Der Lkw kippte um. Ab diesem Moment blockierte er die komplette Fahrbahn. Die Verkehrsteilnehmer mussten sich auf eine längere Dauer der Sperrung einstellen. Die Polizei meldete den Unfall um 14.30 Uhr.

Die Feuerwehr aus Dunningen ist unter dem Kommando von Volker Hils an den Einsatzort geeilt. Zunächst gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass der Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt worden sein könnte. Dem war glücklicherweise nicht so. Daher konnte die Feuerwehr Schramberg, die mit mehreren Fahrzeugen zur Unterstützung unterwegs war, den Einsatz abbrechen. Darüber informierte Sven Haberer, Sprecher des Feuerwehr-Kreisverbands. Laut Polizei war die Dunninger Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort.

Zur Versorgung des Verletzten war auch das Rote Kreuz mit einigen Einsatzkräften angerückt – einem Notarzt, einem Rettungswagen und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst.

Alle Fotos: gg

Ein Abschleppdienst  wurde zur Bergung des verunglückten Lkws hinzugerufen, zudem musste die Ladung von der Straße geräumt werden. Dazu ist etwa die Straßenmeisterei eingetroffen, deren Mitarbeiter auch den Straßenabschnitt sperrten. Ein weiterer Lkw des betroffenen Unternehmens ist leer bereitgestellt worden, um das Sägemehl aufzunehmen.

Ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamts ist an die Unglücksstelle gerufen worden, er sollte sich ein Bild von möglichen Verunreinigungen durch auslaufende Betriebsstoffe machen. Ein
Umweltschaden entstand jedoch nicht, so die Polizei.

Bei dem Unfall entstanden allein am Sattelzug mehrere tausend Euro Schaden.

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NRWZ-Redaktion
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