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Stammhaus: Familie macht weiter

Ab Ende Oktober geht es im Stammhaus weiter. Archiv-Foto: him
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Ende Oktober wird das Gasthaus „Zum Stammhaus“ an der Oberndorfer Straße wieder eröffnet. Nach dem Tod der beliebten Wirtin Le Thi Minh im Sommer hatte die Familie das Lokal vorübergehend geschlossen. Nun hat ihr Sohn Duc Huy Dinh Le der NRWZ berichtet, man habe eine gute Lösung gefunden.

Schramberg. Sein Vater, Cuong Dinh Van, der bisher die Küche betrieben hatte, werde dies weiterhin tun. „Seit meine Eltern 2006 nach Schramberg kamen, wollten sie in der Gastronomie arbeiten.“ Zunächst hatten sie einen „Asia Bistro“, bevor sie 2018 das Stammhaus mit den Kegelbahnen übernahmen.

Beim Pächterwechsel im Juni 2018 Le Thi Minh (rechts) und ihr Mann Cuong Dinh Van mit ihren Vorgängern den Eheleuten Zivko und Slavica Basica. Archiv-Foto

Schnell hatten sich die beiden in die Herzen ihrer Gäste gekocht und gescherzt. Viele Vereine und Parteien nutzten das große Nebenzimmer für Veranstaltungen. Die Kegelbahnen erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit. Und dann starb die Seele des Stammhauses überraschend und zur Bestürzung vieler Schramberger.

Vater bleibt Küchenchef

Nach einer Phase der Trauer habe man nun eine befreundete Familie aus Metzingen gefunden, die das Stammhaus zusammen mit seinem Vater Cuong Dinh Van betreiben wird. Nach dem Abitur des ältesten Sohnes wolle die Familie im kommenden Jahr nach Schramberg umziehen. Bis dahin werde die Frau gemeinsam mit seinem Vater das Stammhaus führen, so Duc Huy Dinh Le.

Für ihn oder seine Geschwister sei es aus beruflichen und familiären Gründen nicht möglich, beim Stammhaus einzusteigen. Ohne Unterstützung aber könne sein Vater es nicht schaffen: „Unsere Mutter hat den Laden geschmissen“, weiß Dinh Le. Geplant sei, dass Ende Oktober das Stammhaus wieder eröffnet – pünktlich zum traditionellen Kegelturnier der Schramberger Da-Bach-Na-Fahrer.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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