Bei der Firma Mahle in Rottweil ist es am Morgen aus bisher noch ungeklärter Ursache zum Brand eines Transformators gekommen. Das Unternehmen musste kurzfristig komplett vom Netz genommen werden. Die Feuerwehr war mit 18 Kräften im Einsatz.
Die Produktion stand vorübergehend still, das betroffene Werksgebäude ist evakuiert worden: Am Montagmorgen hat ein Trafo auf dem Gelände des Automobilzulieferers in Rottweil gebrannt. Die Feuerwehr rückte mit 18 Kräften in einem Löschzug an – der Corona-bedingt derzeit aus fünf Fahrzeugen besteht, weil diese mit weniger Personen besetzt werden.
Zu tun habe es für die Feuerwehr nichts gegeben, so der Einsatzleiter, Stadtbrandmeister Frank Müller, vor Ort zur NRWZ. Der Trafo sei stromlos geschaltet worden, das Feuer sei damit von selbst erloschen.
Die Polizei war mit einer Streife an der Einsatzstelle.
Der Energieversorger ENRW bemerkte den Zwischenfall ebenfalls – es kam zu einem Leistungsabfall im Netz, verursacht durch einen Erdschluss. Zwei Mitarbeiter des Rottweiler Unternehmens rückten vorsorglich an, mussten nach Informationen der NRWZ aber ebenfalls nicht eingreifen, das übernahmen Mahle-Mitarbeiter.
„Grund für den Einsatz der ENRW-Mitarbeiter war eine Störung am internen Stromnetz der Firma“, bestätigte eine Sprecherin des Energieversorgers auf Nachfrage der NRWZ. Wegen des Schadens an dem Trafo sei es zur automatischen Abschaltung des 20 kV-Übergabeschalters gekommen, „wodurch die Firma komplett vom Stromnetz getrennt wurde. Nachdem die Fehlerursache ermittelt worden war, konnte die Stromversorgung wiederhergestellt werden.“
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