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Watata kehrt in die Szene 64 zurück

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Beim Watata in der Szene64, ganz rechts Uli Bauknecht. Foto: pm


Am Warentauschtag am Samstag, 26. April, können Schnäppchenjäger in der Geißhalde sicher wieder einige seltene Schätzchen entdecken. Und wer etwas loswerden will, kann jetzt schon mal anfangen, seinen Haushalt zu durchforsten.

Schramberg. Die Bürgerinnen und Bürger von Schramberg und Umgebung dürfen wieder auf dem Speicher oder im Keller die Gegenstände aus ihrem Haushalt zusammensuchen und herauskramen, die sie eigentlich nicht mehr brauchen, die aber auch zu schade zum Wegwerfen sind. Denn am Samstag, 26. April, ist es in der Geißhalde wieder so weit: Dann können genau diese Gegenstände beim Warentauschtag, kurz „Watata“ getauscht werden.

Und so funktioniert es:

Zum Ablauf: Von 11 bis 13 Uhr nehmen die Helfer des „Watatas“ in der „Szene64“ erwähnte brauchbare, funktionierende und gut erhaltene Gegenstände zur Warenabgabe entgegen. Die Vereinsmitglieder sichten, sortieren und verteilen das Abgegebene möglichst übersichtlich in den jeweiligen Kategorien auf Tischen und Bänken.

Wer „nur“ seine Waren abgeben möchte, kann an dieser Stelle zwar wieder nach Hause gehen – es lohnt sich aber, zu bleiben: Wer nämlich eine Abholer-Gebühr von drei Euro zahlt, darf ab dem großen Startschuss um 14 Uhr alles mitnehmen, was er finden kann. „Man muss nur der Erste bei dem Gegenstand sein“, sagt Daniel Sieber vom Szene-64-Verein und erläutert: „So kommen die Waren in jeweils den Haushalt, in dem sie weiterhin gebraucht werden.“ Ein großer Schritt für die Nachhaltigkeit und gegen die heutige Wegwerfgesellschaft, findet er.

„Und beim Stöbern nach etwas Schönem oder Nützlichem kann man auch den Jagdtrieb ein wenig rauslassen. Das macht dann auch richtig Spaß“, ergänzt Vereinsvorsitzender Ulrich Bauknecht und lacht. Beim „Watata“ wird es zudem einen extra Kinderbereich geben – beispielsweise für Spielsachen, Kinderkleidung oder Kinderbücher. Ihn dürfen aber nur Kinder besuchen – abgesehen von den ganz Kleinen unter sechs Jahren, die von Mama oder Papa begleitet werden können.

Seit drei Jahren auch in Schramberg erfolgreich

Das Prinzip des Warentauschtags ist beispielsweise in der Ortenau oder dem Zollernalbkreis schon länger bekannt, mit der ersten Ausgabe 2022 in der Geißhalde füllte der Verein Szene 64 mit großem Erfolg einen weißen Fleck auf der „Watata-Landkarte“.

Dazuhin passt der Tauschtag zum Zeitgeist des Nachhaltigkeitsgedankens. „Und nicht zuletzt weiß man, dass manch liebgewordenes Stück nicht im Müll landet, sondern von jemandem, der es wertschätzt, weiterverwendet wird“, freut sich Daniel Sieber auf viele Besucher und Mitmacher am 26. April in der Schramberger Geißhalde.

Diese Gegenstände werden angenommen:
Geschirr, Küchengeräte und -utensilien, Werkzeug, Elektrogeräte, Dekoration, Bastelbedarf, Stoffe, (gut erhaltene) Kleidung, Taschen, Rucksäcke, Körbe, Spielzeug, Schmuck, Vasen, Kerzen, Uhren, Besteck, Zinnteller, Fotoapparate, Schallplatten oder Bücher.
Diese Gegenstände werden nicht angenommen:
Verschmutzte oder defekte Gegenstände, sehr alte Elektronikgeräte wie beispielsweise nicht mehr kompatible Computermäuse, Bildschirme oder Drucker, selbst aufgenommene VHS-Videokassetten, Autoreifen, Teppichböden, Ski- und Skizubehör sowie verschmutzte oder beschädigte Kleidung.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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