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Zehn Jahre BürgerBus Schramberg: Verein ehrt langjährige Fahrer und meldet steigende Fahrgastzahlen

Besondere Ehrung im Fahrerteam und Entlastung des Vorstands beim BürgerBusverein Schramberg (BBS e.V.) nach zehn Jahren. Von links : Uwe d’Elsa, Willi Herzog, Klaus Geisen, Barbara Olowinsky, Willi Fader, Reinhold Rapp, Juliane Kugler, Karl Haas, Ludwig Hartmann, Bernhard Pfundstein, Wilfried Roming, Hermann Dubiski, Enrico Planötscher, Eugen Göller. Foto: bbs, pm
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Der BürgerBusverein Schramberg (BBS e.V.) hat bei seiner elften Mitgliederversammlung das zehnjährige Bestehen des Fahrdienstes gefeiert. Drei Fahrer wurden verabschiedet, zehn weitere für ihren Einsatz seit der Gründung geehrt. Finanziell steht der Verein besser da als in den Vorjahren – und sucht trotzdem Verstärkung.

Seit Januar 2016 rollt der BürgerBus durch Schramberg. Zehn Jahre später hat der Verein, der den Fahrdienst für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen betreibt, Bilanz gezogen – und dabei sowohl Abschied genommen als auch geehrt.

Auf der elften Mitgliederversammlung wurden drei Fahrer nach langjährigem ehrenamtlichem Einsatz verabschiedet: Klaus Geisen, Robert Mayer und Bernhard Günter. Zehn weitere Fahrer, die seit der Gründung ununterbrochen im Einsatz sind, erhielten eine besondere Ehrung. Darunter Willi Herzog und Willi Fader, die neben dem Fahren auch in Organisation und Fahrzeuginstandhaltung eingebunden sind, sowie Hermann Dubiski, der seit Beginn die Fahrgaststatistik führt. Geehrt wurden außerdem Karl Haas, Bernhard Pfundstein, Ludwig Hartmann, Reinhold Rapp, Uwe d’Elsa, Heinz Erath und Monika Flaig.

Vereinsvorsitzender Eugen Göller dankte allen derzeit 25 Fahrerinnen und Fahrern für ihren Einsatz. Susanne Gwosch, Vertreterin der Stadt Schramberg, schloss sich dem Dank an und hob die Bedeutung des Vereins für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger hervor.

In seinem Rückblick berichtete Göller von steigenden Fahrgastzahlen, insbesondere in der Talstadt – nach dem pandemiebedingten Einbruch in den Corona-Jahren eine positive Entwicklung. Der neue Bus, der seit zwei Jahren im Einsatz ist, habe sich dabei bewährt. Zum Jahresabschluss 2025 verzeichnete der Verein den geringsten Verlust seit seinem Bestehen; der verbleibende Fehlbetrag wird durch einen städtischen Zuschuss gedeckt.

Das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Schramberg bescheinigte dem Verein einen positiven Prüfbericht. Der Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet.

Trotz der positiven Entwicklung bleibt eine offene Frage: Das Fahrerteam braucht Zuwachs. Interessierte können sich beim Verein melden.

BürgerBusse sind ein in Deutschland verbreitetes Modell ehrenamtlicher Nahverkehrsergänzung. Sie werden in der Regel von gemeinnützigen Vereinen betrieben und schließen Lücken im ÖPNV, besonders in kleineren Städten und ländlichen Gebieten. In Baden-Württemberg gibt es nach Angaben des Verbands mehrere Dutzend solcher Initiativen.

Unter dem Label NRWZ-Redaktion beziehungsweise NRWZ-Redaktion Schramberg veröffentlichen wir Beiträge aus der Feder eines der Redakteure der NRWZ. Sie sind von allgemeiner, nachrichtlicher Natur und keine Autorenbeiträge im eigentlichen Sinne.Die Redaktion erreichen Sie unter redaktion@NRWZ.de beziehungsweise schramberg@NRWZ.de
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