„Schramberg Haikus 2“: Lars Bornscheins zweiter Streich

Lars Bornschein mit seinem neuen Haiku-Bändchen. Foto: him
Lesezeit 2 Min.

Mit einem Band mit Haikus zu seiner Heimatstadt hat Lars Bornschein vor knapp zwei Jahren seine „Mitschramberger“ überrascht, amüsiert, beglückt und manchmal auch geärgert. Nun hat er ein zweites Büchlein im selben Umfang wie das erste veröffentlicht. Die Themen gingen ihm ja nicht aus: „Schramberg ist wie die große Welt im Kleinen.“

- Anzeige -

Prospekt der Woche

 

Das Relax-2000-Naturschlafsystem mit individuell anpassbarem Tellersystem, Naturlatex-Matratzen, ergonomischen Kissen sowie Massivholzbetten – Aktionswochen bis zum 18. April 2026 mit Aktionsgutschein über 150 Euro beim Kauf eines kompletten Schlafsystems.

 


Schramberg. „Es macht mir nach wie vor viel Spaß, solche kleinen Geschichten zu schreiben und ein wenig den Finger in die Wunde zu legen“, so Bornschein über sein jüngstes Werk. Es finden sich aber auch Liebeserklärungen an Schramberg: „Dinge, die mich bewegen und berühren.“  

Die Gedichtform des „Haiku“ kommt aus Japan, es sind Dreizeiler mit 17 Silben: Fünf, sieben, fünf.  Klassische Haikus beschäftigen sich mit der Natur, insofern seien die Bornscheinschen „nicht ganz klassisch“.  Er möge es „kurz und knackig“. Die strenge Form zwinge ihn zur Prägnanz.

Neben Haikus enthält das Bändchen auch Miniaturen, meist als Vierzeiler.

Alle Gedichte sind auf Fotos platziert, die fast ausschließlich Bornschein selbst aufgenommen hat.  „Diesmal sind recht viele ‚Schilder-Bilder‘ dabei“, erzählt Bornschein. Kuriose Schilder, die keinen rechten Sinn – oder einen neuen Sinn? – ergeben, haben es ihm besonders angetan.

 Die Villa Junghans im Park der Zeiten ziert nicht nur das Titelbild. Auch in seinem zweiten Band mit Haikus arbeitet sich Bornschein mehrmals am derzeitigen Leer-Zustand ab.

Mit einer Liebeserklärung endet das Büchlein schließlich:

Ab sofort ist das Büchlein mit 36 Seiten in der Buchlese zu haben.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.