Gell, Herr Witkowski, wenn man ein Problem vor der eigenen Haustüre hat, fällt es leichter als Stadtrat Initiative zu zeigen.
Das Problem vor meiner Haustüre ist im Moment der Ausweichverkehr an der Steige wegen der Ampel auf der Bundesstraße. Ich habe hierfür vollstes Verständnis und habe ja die Aussicht, dass das zum Ende des Jahres wieder besser wird.
Mit Einführung der Lärmschutz-Tempo-30-Zone vom Hammergraben bis zur Grüne- Baum-Kurve sehe ich zukünftig aber schwarz, weil sich das Ausweichen auf die Steige zeitlich wieder lohnen würde. Wäre das keine Zumutung „für die Anwohner“ der Steige, Frau Eisenlohr?
Denn eines kann ich aus Erfahrung berichten: Tempo 30 ist eine Lachnummer! Da wird die Steige hoch- und verbotenerweise runtergebrettert, als ginge es um Leben und Tod! Denkt die Stadtverwaltung denn allen Ernstes, das wäre vom Hammergraben bis zur Grüne-Baum-Kurve anders?
Einzig, dass sich Schramberg vom ÖPNV nach Rottweil vollends abhängt, was aber vielleicht, betrachtet man die Entwicklung bei der Gäubahn, egal sein könnte. Außerdem unberücksichtigt bleibt die positive Entwicklung bei der geräuscharmen E-Mobilität. Ebenso die Talstadtumfahrung, die ich wahrscheinlich nicht mehr erleben werde, bei dem schwindelerregenden Tempo, wie diese vorangeführt wird.
Die Tempo-30-Zone würde aber bleiben bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Unabhängig von der von politischer Seite nicht Tod zu kriegenden Meinung, dass es außer Tempo 30 nichts besseres gibt! Tempo 40 vielleicht?
Michael Möller, Schramberg
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