Am 4. Oktober startete für die U12 des TSV Rottweil die neue Saison in der Bezirksliga West vor heimischer Kulisse direkt mit einem intensiven Spieltag. Die „Young Werewolves“ erlebten dabei eine wahre Achterbahn der Gefühle: Auf einen harten Dämpfer am Vormittag folgte am Nachmittag ein echter Basketball-Krimi mit Happy End.
Rottweil – Der mit Spannung erwartete Saisonauftakt gegen den VfL Herrenberg, der um 11 Uhr angepfiffen wurde, verlief für das junge Rudel zunächst holprig. Unter der Leitung von Trainerin Laura Lazic taten sich die Rottweil Werewolves schwer, gegen starke Gäste ins Spiel zu finden. Die fehlende Rhythmik im ersten Spiel der Saison machte sich schnell bemerkbar, sodass die Gastgeber bereits zur Halbzeit deutlich mit 5:36 ins Hintertreffen gerieten. Trotz des unermüdlichen Einsatzes der jungen Truppe um Kapitän Lukas Weyler ließ sich das Spiel nicht mehr drehen, und die Werewolves mussten sich schließlich klar mit 20:61 geschlagen geben.
Doch wer dachte, die Rottweiler Nachwuchsbasketballer würden nach diesem schwierigen Start die Köpfe hängen lassen, wurde nur wenige Stunden später eines Besseren belehrt. Um 15:30 Uhr stand das zweite Match des Tages gegen den KKK Haiterbach auf dem Programm. Betreut von Coach Joe Acker zeigte das Team eine beeindruckende Trotzreaktion und lieferte den Gästen von Beginn an ein packendes Duell auf Augenhöhe. Zwar lagen die jungen Werwölfe nach dem zweiten Sechstel noch knapp mit 20:23 im Rückstand, doch die Energie in der Halle war spürbar gedreht.
In einem furiosen dritten Sechstel bissen sich die Young Werewolves endgültig in die Partie und erkämpften sich einen verdienten 34:34-Ausgleich zur Halbzeitpause. In der Halbzeit wurden die jungen Werwöfe immer stärker, auch weil sie oft über die starken Spielerinnen Luise Nahrgang und Ruth Neubacher erfolgreich zum Abschluß kamen. Das abschließende letzte Sechstel entwickelte sich zu einem absoluten Herzschlagfinale. Mit lautstarker Unterstützung von den Rängen behielten die Rottweiler in den entscheidenden Momenten die Nerven, gewannen den Schlussabschnitt mit 14:12 und krönten ihre Aufholjagd mit einem umjubelten 48:46-Heimsieg.
Nach diesem nervenaufreibenden Doppeleinsatz haben die Young Werewolves eindrucksvoll gezeigt, wie viel Moral in der Mannschaft steckt – eine starke Basis für die weitere Saison in der Bezirksliga. Es spielten für die Young Werewolves: Ole Verhoven, Lukas Weyler, Emil Mladenov, Elias Jäckle, Furkan Musan, Ümit Su, Luisa Nahrgang und Ruth Neubacher.

Trainerin Laura Lazic bei der Teambesprechung. Foto: pm
