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Montag, 21. September 2020

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Heckler und Koch: Ende der Ära Heeschen (NRWZ.de+)

Waffenhersteller bereitet sich auf Aktionärsversammlung vor / Walewski übernimmt  das Ruder

Bei der „virtuellen“ Aktionärsversammlung von Heckler und Koch am 27. August möchte die neue Hauptaktionärin Compagnie de Developpement de l‘Eau  (CDE) vier weitere Tagesordnungspunkte behandelt haben. Darin sollen die Beschlüsse der Hauptversammlung vom 19. Dezember 2019 zur Aufsichtsratsvergütung und zum vierten Aufsichtsrat Andreas Heeschen aufgehoben werden.

Hinter der CDE steckt der französische Milliardär Nicolas Walewski und seine Familie, ein früherer Freund Andreas Heeschens, der diesem mehrfach mit Darlehen aus der Patsche geholfen haben soll.

Kommando zurück beim Aufsichtsrat

Im Ergänzungsverlangen der CDE  heißt es zur damaligen Erhöhung der Aufsichtsratsvergütungen auf 100.000 Euro für den Vorsitzenden, diese sei „nicht sachgerecht, um den wirtschaftlichen Gesundungskurs der Gesellschaft weiter voranzutreiben.“ Die CDE, schlägt deshalb vor, folgenden Beschluss zu fassen: „Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats wird mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2021 auf  50.000 Euro jährlich festgesetzt; abweichend davon erhält der Aufsichtsratsvorsitzende 70.000 Euro jährlich und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende 60.000 Euro jährlich.“

Ebenfalls aufheben lassen möchte CDE die Vergrößerung des Aufsichtsrates auf vier Mitglieder, die Heeschen im Dezember noch durchgesetzt hatte. Gegen diesen Beschluss hatten sich die CDE-Vertreter damals schon gewandt. Sie sei bisher auch noch nicht in das Handelsregister eingetragen und deshalb auch nicht wirksam geworden. „Eine Vergrößerung des Aufsichtsrats ist nicht sachgerecht und verursacht Mehrkosten für die Gesellschaft, es soll deshalb bei drei Mitgliedern bleiben.“ Die CDE schlägt deshalb vor, den Beschluss vom 19. Dezember wieder aufzuheben.

Ebenfalls aufgehoben werden soll der Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 19. Dezember 2019, wonach Heeschen Aufsichtsrat wird. „Aufgrund der Änderung der Mehrheitsverhältnisse ist eine Vertretung von Herrn Heeschen im Aufsichtsrat nicht sachgerecht und nicht im Unternehmensinteresse“, heißt es dazu knapp.

Seine Tage als Aufsichtsrat sind gezählt. Harald Kujat. Foto: him

Schließlich möchte die CDE Nicolaus Bocklandt, Diplom-Volkswirt aus Brüssel wieder in den  Aufsichtsrat wählen lassen. Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende, Ex-General Harald Kujat, und sein Stellvertreteter, Martin Sorg, haben angekündigt, ihre Ämter nach der Hauptversammlung am 27. August 2020 nieder zu legen.

Was wird aus Heeschens Erbe?

Mit diesen Veränderungen will Walewski die Ära Heeschen bei Heckler und Koch offenbar beenden. Mehrere Klagen der CDE gegen die Beschlüsse vom 19. Dezember dürften sich damit erledigen. Ob das Unternehmen die damals enthüllten Finanzgeschäfte Heeschens  zu Ungunsten des Unternehmens weiter verfolgt und aufarbeitet, ist nicht bekannt.  Eine entsprechende Anfrage der NRWZ ist unterwegs.

Der Vorstand schlägt den Aktionären vor, den Bilanzgewinn von gut 35,5 Millionen Euro vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Im Bericht des Aufsichtsrates vom 23. April 2020 zum Geschäftsjahr 2019 heißt es, die Prüfungsgesellschaft habe ein „uneingeschränkten Bestätigungsvermerk“ gegeben.

Allerdings wiesen die Prüfer wie im Vorjahr darauf hin, dass „der Fortbestand der Gesellschaft und des Heckler und Koch Konzerns von einer Refinanzierung der in 2022 und 2023 fälligen Darlehen und Anleihen abhängig ist, weil die Tilgung ausweislich der aktuellen Planung nicht aus eigenen Mitteln geleistet werden können.“ Das bedeutet, dass nach Ansicht der Wirtschaftsprüfer eine Liquiditätslücke entstünde, würde das Unternehmen bis 2022 die Darlehen nicht verlängern oder durch neue Kredite ablösen können.

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