Mit steigenden Temperaturen beginnt für viele Gartenbesitzer die wichtigste Phase der Rasenpflege. Wer jetzt die richtigen Schritte beachtet, kann bis zum Sommer eine dichte, gesunde Grünfläche entwickeln.
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Ein kräftig grüner, dichter Rasen gilt für viele Hobbygärtner als Idealbild. Doch nach den Wintermonaten zeigt sich die Fläche oft strapaziert: Moos, kahle Stellen oder Verfärbungen sind keine Seltenheit. Mit gezielten Maßnahmen im Frühjahr lässt sich der Rasen jedoch wieder in Form bringen.
Nach Einschätzung von Gartenexpertin Jacqueline Kaminski von der Plattform MyHammer kommt es vor allem auf den richtigen Zeitpunkt und eine schonende Vorgehensweise an. Besonders beim ersten Schnitt des Jahres sei Vorsicht geboten: Die Halme sollten nicht zu stark gekürzt werden. Empfehlenswert ist es, die Länge schrittweise zu reduzieren und dabei nie mehr als ein Drittel auf einmal zu entfernen. So bleibt die Grasnarbe stabil und kann sich besser regenerieren.
Auch der Zeitpunkt des Mähens spielt eine wichtige Rolle. Der Rasen sollte möglichst trocken sein, da feuchte Halme anfälliger für Krankheiten wie Pilzbefall sind. Wer morgens oder nach Regen mäht, riskiert langfristige Schäden an der Fläche.
Ein zentraler Schritt im Frühjahr ist zudem das Vertikutieren. Dabei wird der sogenannte Rasenfilz entfernt – eine Schicht aus abgestorbenen Pflanzenteilen, die die Graswurzeln am Wachsen hindern kann. Nach dem Vertikutieren empfiehlt es sich, den Boden zusätzlich zu lockern, etwa durch kleine Löcher im Erdreich. Das verbessert die Belüftung und erleichtert die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen.
Kahle Stellen können anschließend durch Nachsaat geschlossen werden. Für eine robuste und optisch ansprechende Rasenfläche eignen sich laut Expertin insbesondere Mischungen mit Deutschem Weidelgras und Wiesenrispe. Diese Gräser gelten als widerstandsfähig und anpassungsfähig – sowohl für sonnige als auch schattigere Lagen.
Auch die Bewässerung beeinflusst die Entwicklung der Grünfläche entscheidend. Statt häufig und oberflächlich zu gießen, sollte der Rasen bei trockenem Wetter lieber seltener, dafür aber gründlich gewässert werden. Dadurch wachsen die Wurzeln tiefer in den Boden und der Rasen wird insgesamt widerstandsfähiger gegen Trockenperioden.
Neben der Pflege hat ein gesunder Rasen auch funktionale Vorteile: Er schützt den Boden vor Erosion, unterdrückt Unkraut und trägt zu einem ausgeglichenen Mikroklima im Garten bei.












