DRK-Licht für die Hoffnung: Mit der Bergwacht das Schwarze Tor hinab

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Beeindruckender Auflauf der Rettungskräfte: Am frühen Freitagabend versammelten sich Kräfte des DRK, der Bergwacht, des THW und der Feuerwehr in Rottweil. Bereits am Nachmittag hatte in Schramberg-Tennenbronn die symbolische Übergabe einer Fackel stattgefunden. Das DRK Baden übergab das „Licht der Menschlichkeit“ an den Landesverband Baden-Württemberg, das nun in Rottweil eintraf und dort die Nacht verbrachte.

Hintergrund: Mit einem Fackellauf von Berlin nach Solferino erinnert das Rote Kreuz an seine Gründung. Die Schlacht bei Solferino war 1859 für Henry Dunant das Motiv, das Rote Kreuz ins Leben zu rufen. Es ist nun der erste bundesweite Fackellauf, eine Idee aus dem Verband Westfalen-Lippe. Wenn alles nach Plan läuft, wird die Fackel am 24. Juni, einem internationalen Erinnerungstag, am Ziel sein.

Schon in Tennenbronn hatte die Bergwacht am Nachmittag eine zentrale Rolle gespielt und damit gezeigt, dass die unterschiedlichen Rettungsorganisationen bei all ihren verschiedenen Aufgaben und Einsatzgebieten doch eng zusammenarbeiten. So schickte am Mittag Villingen-Schwenningens Oberbürgermeister Jürgen Roth als Vertreter aus Baden die Fackel an einem Seil der Bergwacht auf ihren symbolischen Weg von Baden nach Württemberg. Und in Rottweil war es wiederum mit Salome Banholzer eine Vertreterin der Bergwacht, die die Fackel vom Schwarzen Tor abseilte.

Salome Banholzer von der Bergwacht Rottweil beim Abseilen der Fackel vom Schwarzen Tor. Fotos und Video: Blaulichtreport Rottweil
Die Fackel ist in Rottweil angekommen. Und auf unserem Bild hat sie Johannes Zill von der Bergwacht in der Hand. Rechts neben ihm Salome Banholzer, Michael Häring, der DRK-Kreisbereitschaftsleiter, und Rottweils Bürgermeister Dr. Christian Ruf.

In einem Korso waren 23 Fahrzeuge der Rettungsdienste von Tennenbronn nach Rottweil gefahren, haben das Licht der Hoffnung in die Stadt am Neckar gebracht.

Am Abend, nach dem offiziellen Teil, gab’s im Kapuziner Gulaschsuppe für alle. Und übrigens auch für rund 75 Frauen und Kinder, die derzeit im ehemaligen Spital der Stadt Rottweil untergebracht. Für Geflüchtete aus der Ukraine.

Ankunft des Korsos in der Rottweiler Innenstadt

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