Potentielle Möglichkeiten des Soolbads sprechen für sich

Vorne unten v.l. Günter Lang und Julia Guhl (Sprecher von Kultur Rottweil), vierter Johannes Dürr (Soolbad der Club ) und rechts unten Henry Rauner (BI Denk-Mal e.V.). Foto: Heide Friederichs
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Rottweil – „Kultur Rottweil“ stattete kürzlich der BI Denk-Mal im Oberen Soolbad einen Besuch ab: Die beiden Sprecher Julia Guhl und Günter Lang hatten diesen Besichtigungstermin initiiert, um Informationen über Nutzungsmöglichkeiten des zu sanierenden Gebäudes in der Oberen Amteigasse zu erhalten.

Der Vorsitzende der BI Denk-Mal Henry Rauner stellte das Gebäude und die spätere Nutzung vor als ein „Bürger-Haus“ für Vereine. Der neue Soolbad Club, der bereits gut angenommene Aktionen in den Sommermonaten durchgeführt hatte, wurde von Johannes Dürr erläutert. Marianne Wucher vom im Auftrag stehenden Architekturbüro SRW stellte den anwesenden Vertretern der Kulturvereine die Sanierungspläne und die späteren Nutzungsmöglichkeiten vor.

Den größeren Versammlungsraum mit Küche im EG, die barrierefreien Zugänge unter anderem mit Aufzug von den Kellerräumen, die einzelnen Räume in den beiden Obergeschossen zur Nutzung für verschiedene Vereine und die vorgesehene Ausstellungspräsentation der ehemaligen Baderäume – gibt es doch keine Sichtbarmachung der ursprünglichen Bädertradition mehr im damaligen „Luft-und Höhenkurort Rottweil“. Das vom Verleger Heinrich Eller 1893 erbaute und auch so genutzte Obere Soolbad kann diese Bäderkultur sichtbar machen und das sanierte Gebäude zu neuem Leben erwecken.

Die Sanierung steht kurz bevor, die BI wartet noch auf grünes Licht der Denkmalbehörde. Beim Rundgang durch die verschiedenen Geschossen waren die Vertreter von „Kultur Rottweil“ sichtlich angetan, auch wenn im unsanierten Zustand noch Fantasie gefragt ist über den Zustand nach der Sanierung, aber die potentiellen Möglichkeiten sprachen bereits für sich.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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