Bluttat in der Tösstraße: Mordprozess startet

Vor dem Haus in der Tösstraße hatten Verwandte und Freunde des Opfers Kerzen und Blumen niedergelegt. Archiv-Foto: him
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Vor dem Landgericht Rottweil muss sich in knapp zwei Wochen ein junger Schramberger wegen Mordes verantworten. Dann beginnt im Sitzungssaal 201 der Prozess um den gewaltsamen Tod einer 54-jährigen Frau Ende Februar. Der zur Tatzeit 20-jährige Sohn der Frau soll seine Mutter getötet und die Leiche in einer Dachbox für ein Auto im Keller versteckt haben.

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Schramberg/Rottweil. Die Tat hatte damals für Aufsehen gesorgt. Laut Staatsanwaltschaft war die Frau „nach stumpfer Gewalteinwirkung“ verblutet. Die Polizei hatte den Sohn wenig später unter dem dringenden Tatverdacht festgenommen. Ein Haftrichter hatte Haftbefehl erlassen.

Seither befindet er sich in Untersuchungshaft. Bisher hat er außer einer kurzen Aussage bei der Polizei keine Angaben zur Tat gemacht.

Öffentliche Verhandlung

Der Prozess in Rottweil vor dem Landgericht wird öffentlich geführt, so die Sprecherin des Gerichts Corinne Schweizer auf Nachfrage der NRWZ. Nichtöffentlich wird nur bei Jugendlichen unter 18 Jahren verhandelt. Als 20-Jähriger gilt der Angeklagte als Heranwachsender. Deshalb findet die Verhandlung öffentlich statt. In Ausnahmefällen könnte allerdings die Verteidigung auch bei Heranwachsenden beantragen, die Öffentlichkeit auszuschließen.

Der Prozess beginnt am 28. Oktober um 9 Uhr. Weitere Verhandlungstage sind für den 3., 10. und 12. November geplant.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.