Erfolgreicher “Markt der Kulturen”

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„Das ist heute wie ein kleines Stadtfest“, urteilte eine Besucherin nach dem Schlendern über den „Markt der Kulturen“. Auf dem hinteren Rathausplatz und neben dem Rathaus hatte das JUKS zahlreiche Stände aufgebaut, an denen die Besucherinnen und Besucher von heimisch bis exotisch die unterschiedlichsten Gerichte probieren konnten. Auf der Bühne unterhielten zahlreiche Gruppen die Marktbesucher musikalisch

Schramberg. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr hatte pünktlich um 11 Uhr den Markt eröffnet: „Zwölf Stände präsentieren Ihnen ein kulinarisches Angebot“. Gleichzeitig werde es von der Bühne Programm geben. Der Markt der Kulturen sei eines der schönsten Schramberger Feste, denn er zeige, „wie bunt und vielfältig Schramberg“ sei. Das sei „eine der Stärken unserer Stadt“.

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Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr.

Das JUKS organisiere den Markt alle zwei Jahre. Die Federführung habe diesmal Kathrin Fehrenbacher, die auch durchs Programm führe. Diesmal seien neben bekannten auch einige neue Stände dabei, so Eisenlohr.

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Kathrin Fehrenbacher führt durchs Programm.

Gründung vor 30 Jahren

Auf dem Markt war auch einer der Gründungsväter dieser Veranstaltung: Hermann Körner. Der frühere Hauptamtsleiter hatte gemeinsam mit Oberbürgermeister Herbert O. Zinell 1994 eine Woche lang eine Veranstaltungsreihe zum Thema EINE WELT organisiert. Diese endete mit einer Veranstaltung im Gymnasium mit internationaler Kultur, Straßenfest und Präsentation von Hilfsprojekten. „Aus den ‚Eine-Welt-Tagen‘ wurde dann der ‚Markt der Kulturen‘“, so Körner.

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Hermann Körner im Gespräch mit Kathrin Fehrenbacher und Marcel Dryer vom JUKS.

Bei zunächst strahlendem Sonnenschein genossen einige hundert Besucherinnen und Besucher den Markt und ließen sich von den Spezialitäten inspirieren. Nach einem Regenschauer am frühen Nachmittag ging der Markt dann bis  gegen 16 Uhr weiter.

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Martin Himmelheber (him)
... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. Mehr über ihn hier.