Mini-Schramberg: Eine Woche voller Action

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SCHRAMBERG  (him) – Mit Reden , Tanz und Hymne endete der offizielle Teil von Mini-Schramberg 2022.  Gemeinderat und Oberbürgermeister gaben den Stadtschlüssel zurück an „ihre Vorgängerin und Nachfolgerin Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr“, wie Mini-Schramberg-OB Milas erklärte.

Auch das Megafon half Julia nicht wirklich….

Zuerst trafen sich alle Kinder und Betreuer auf dem Platz, holten sich eine Grillwurst und vesperten gemeinsam. Auch viele Eltern, Omas und Opas waren gekommen.

Ganz besondere Woche

Es sei eine „ganz besondere Woche“ gewesen, versicherte Milas in seiner Abschiedsrede. Er dankte den Helferinnen und Helfern und besonders Marcel und Julia. Es war eine Woche voller Action.“

Sportinator

Es habe auch Höhen und Tiefen gegeben, ergänzte Gemeinderätin Katrin. „Aber wir haben uns gegenseitig getröstet.“ Auch sei nicht alles „Friede Freude, Eierkuchen“ gewesen. Der Gemeinderat habe die Rocker-Bar gründlich im Auge behalten müssen. Milas schloss, die Kinder würden sich schon auf das nächste Großspielprojekt freuen. Dafür bekam er viel Applaus.

Milas hält seine Abschlussrede

Nachdem der Gemeinderat den Schlüssel an OB Eisenlohr zurückgegeben hatte, dankte auch diese allen Kindern, Betreuern und Sponsoren für eine “tolle Woche: Diese Woche hat gezeigt, was Schramberg auf die Bein stellen kann, wenn alle zusammen halten.“

OB Eisenlohr erhält den Stadtschlüssel zurück.

Schließlich enthüllte Frank Gerlach auf dem Rathausdach das große Transparent mit den Bildern aller Mini-Schramberg-Kinder, die die Fotogilde die Woche über aufgenommen hatte.

Info: Weil die Tonanlage auf dem Rathausplatz nicht so richtig funktioniert hat, veröffentlichen wir hier die Rede von Milas und Katrin:

Sehr geehrte Mitbürger und Mitbürgerinnen aus Mini-Schramberg,
liebe Mini-Schramberg-Mitarbeiter,
liebe Eltern und Großeltern,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich freue mich sehr, Sie heute hier auf dem Rathausplatz zum Abschluss von Mini-Schramberg 2022 begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns sehr, dass Sie alle gekommen sind, um den Abschluss dieser besonderen Woche mit uns
zu feiern. Sehr gerne möchte ich einige der Gäste namentlich begrüßen. Bitte spenden Sie diesen am Ende meiner Begrüßung einen großen Applaus.

Herzlich begrüßen möchten meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Mini-Gemeinderat und ich vor allem alle Mitarbeiter des Juks hoch drei-Team, allen voran den Leiter Marcel Dreyer und die Projektleiterin Julia Merz. Ein
herzliches Willkommen auch an meine Vorgängerin und Nachfolgerin Dorothee Eisenlohr.

Leider mussten sich einige meiner Ratskollegen und –kolleginnen für heute entschuldigen, da sie wichtige private Termine in Mini-Schramberg zu erfüllen hatten. Dennoch möchten wir auch alle anwesenden Mitglieder des großen Gemeinderats begrüßen, die sich heute die Zeitgenommen haben, uns hier in unserer wundervollen Mini-Stadt zu besuchen.
(Applaus)

Eine Woche voller Mini-Schramberg-Tage liegt nun hinter uns. Fünf Tage Mini-Schramberg bedeuten fünf Tage voller Action, Spiel, Spannung und Spaß, aber auch fünf Tage voller Höhen und Tiefen. Wir haben miteinander gelacht, einige mussten weinen, aber wir haben uns gegenseitig getröstet, unterstützt und hatten zusammen eine wundervolle Woche. Am Ende von Mini-Schramberg wollen wir einen gemeinsamen Blick zurück auf diese ereignisreiche Woche werfen.

Wir haben in unseren Sitzungen diese Woche mehrfach über die hohen Eispreise in Mini-Schramberg diskutieren müssen. Glücklicherweise konnten wir den Eispreis gleich zu Beginn der Woche auf 20 Schrameln deckeln. Alle
anderen Preise haben sich die Woche über am Eispreis orientiert. Zudem haben wir direkt am Dienstag eine Krankenversicherung für alle Bürger Mini-Schrambergs eingeführt und den Stundenlohn auf 14 Schrameln erhöht.

Wir konnten am Freitag gleich zwei herausragende Ausstellungen eröffnen. Bis zum 11. September ist im Stadtmuseum noch die Ausstellung „30 Jahre Mini-Schramberg“ zu sehen. Nutzen Sie die Chance und werfen Sie einen
Blick zurück in die Vergangenheit. Wer weiß, vielleicht können Sie ja sich selbst oder ein anderes bekanntes Gesicht auf den Fotos entdecken.

Den Takt von Mini-Schramberg können Sie nun auch an der Außenfassade des ehemaligen Restaurants Roma erkennen. Dort hat der Bauhof die großformatigen Gemälde der Mini-Künstler rund um Anna Saurer aufgehängt. Auf den Bildern sind Uhren und Zahnräder zu sehen. Werfen Sie doch im Laufe des Tages einen Blick auf diese herausragenden Kunstwerke.

Doch es war nicht alles Friede Freude Eierkuchen in Mini-Schramberg. Wir mussten die Rockerbar der „Roming Stones“ diese Woche sehr gut im Blick behalten. Die Rocker haben mehrfach mit Negativschlagzeilen in der Mini-
Presse auf sich aufmerksam gemacht. Als gute Stadträte haben wir uns selbstverständlich selbst ein Bild vor Ort gemacht.

Am Ende meiner Rede darf ich mich noch einmal bei allen bedanken. Unser besonderer Dank gilt dem Team des Juks hoch drei für die Organisation. Aber wir möchten uns auch bei euch allen, liebe Mini-Schramberg-Bürger und Bürgerinnen, bedanken. Es war uns eine Freude diese Woche hier in Mini-Schramberg zu verbringen und wir freuen uns schon auf die nächste Kinderspielstadt.

Zuletzt möchten wir uns noch bei allen Eltern und Großeltern, aber auch bei allen andern Bürgern Schrambergs bedanken, die uns Kindern diese Woche auf verschiedene Weise ermöglicht haben. Es bedeutet uns sehr viel, dass
ihr versteht, wie wichtig und wertvoll die Erfahrungen bei Mini-Schramberg für uns Kinder sind.

Uns allen hat es im Rathaus sehr gut gefallen und wir würden gerne noch ein, wenig länger bleiben, nun ist es jedoch an der Zeit den Schlüssel an die große Oberbürgermeisterin zurück zu geben.

Liebe Frau Eisenlohr, wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen und Ihrem Team, dass sie uns diese Woche im Rathaus willkommen geheißen haben und wir wünschen Ihnen und dem Gemeinderat noch ein glückliches Händchen bei Ihren
Entscheidungen und hoffen, dass Sie Mini-Schramberg 2022 immer in wundervoller Erinnerung behalten werden – so wie wir es tun werden.

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Martin Himmelheber (him)
... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. Mehr über ihn hier.